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Allego und Fortum planen paneuropäische High-Power-Ladeinfrastruktur

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Das jetzt von Allego und Fortum Charge & Drive gestartete paneuropäische MEGA-E Projekt hat den Aufbau einer interoperablen Ladeinfrastruktur in Metropolregionen und entlang von Autobahnen zum Ziel. Die Ladeinfrastruktur basiere auf High-Power-Ladetechnologie und intelligenten so genannten E-Lade-Hubs, und die geplante Infrastruktur soll bis 2025 das lückenlose E-Laden in mehr als 20 europäischen Ländern ermöglichen. Das teilten die beiden nach eigenen Angaben führenden Anbieter in Entwicklung und Betrieb von Ladestruktur in Europa mit.

Bereits im September 2017 unterzeichneten beide Unternehmen eine Absichtserklärung zur Kooperation bei der Errichtung einer europaweit integrierten und durchgängigen Elektroauto-Ladeinfrastruktur. Das MEGA-E-Projekt sei ein wichtiges erstes Ergebnis der Zusammenarbeit und wurde von der Europäischen Union zur Co-Finanzierung ausgewählt und empfohlen. Das Projekt umfasst 322 ultraschnelle Ladesäulen und 27 E-Lade-Hubs in 20 Ländern.

Allego und Fortum sind für weitere Investoren offen

Innerhalb des Gemeinschaftsprojektes baut Allego das E-Ladenetzwerk in Mitteleuropa und Fortum in Skandinavien weiter aus. Die Projekt- und Finanzentscheidungen befinden sich in Vorbereitung. Allego und Fortum seien dabei für weitere Investoren offen. Der Startschuss für MEGA-E soll nach den abschließenden Finanzierungsrunden im ersten Halbjahr 2018 fallen. Das Ladeinfrastruktur-Projekt startet in Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Lettland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden und im Vereinigten Königreich.

Elektromobilität: Westnetz fördert „netzdienliche“ private Ladeinfrastruktur

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