Von vorweihnachtlicher Ruhe war in der vergangenen Woche noch nicht viel zu spüren – zumindest nicht, soweit es um die Weichenstellungen für die Energiepolitik geht. In Brüssel wurde im Trilog eine Einigung auf Details des EU-Klimaziels für 2040 erzielt und das European Grids Package vorgestellt, in Berlin rang sich Schwarz-Rot im Koalitionsausschuss einen neuen Namen für das Gebäudeenergiegesetz ab, konnte zuvor aber mit der Verabschiedung des Kabinettsentwurfs zur Weiterentwicklung der THG-Quote Handfestes vorweisen. Und in Nürnberg traf sich die Biogasbranche zur Biogas Convention, bei der in diesem Jahr wieder mehr Optimismus spürbar war.
Über den Sommer hinweg hat der Monitoring-Bericht zur Energiewende des Bundeswirtschaftsministeriums die Schlagzeilen bestimmt, es gibt allerdings auch einen lange etablierten Monitoring-Prozess zur Energiewende, der von einer Expertenkommission gesteuert wird. Auf dem Titel der letzten Ausgabe von ContextCrew Neue Energie in diesem Jahr widmen wir uns den Ergebnissen des Monitoringberichts 2025 der Expertenkommission. Die Expertenkommission benennt drei zentrale Handlungsfelder: Die Reform des Marktdesigns, Strategien für stoffliche Energieträger und eine Prüfung des Förderrahmens für die Energiewende.
- KW1/2: Das Jahr 2025: Mit Vollgas ins Ungewisse
- KW 3: Wo wir in Sachen Energiewende gerade stehen
- KW 4: Wunsch der Erneuerbaren-Branche: Kurs halten!
- KW 5: Biokraftstoff: Quo vadis?
- KW 6: Energiepaket als Finale der Legislaturperiode
- KW 7: Investitionen in Energiewende: Perspektiven und Finanzierung
- KW 8: Erneuerbare und Absicherungsinstrumente
- KW 9: Keine Zeit zum Innehalten nach der Bundestagswahl
- KW 10: Clean Industrial Deal (SID) als Chance für Europa?
- KW 11: Sondierungspapier und die Energiewende
- KW 12: Sondervermögen und Wege zur effizienten Energiewende
- KW 13: Erneuerbaren-Ausbau und Netzintegration: Sowohl als auch!
- KW 14: Koalitionsgespräche und Ausbau der Erneuerbaren
- KW 15: Nächste Runde in der Strombedarf-Debatte
- KW 16: Der Koalitionsvertrag in 8 Analysen
- KW 17: Energiewende als „riesige Chance für Deutschland“
- KW 18: Paradigmenwechsel am europäischen PPA-Markt
- KW 19: Weiterentwicklung des Strommarkts: Der Druck wächst
- KW 20: Statkraft-Rückzug und die Zweifel an den 2030er-H2-Zielen
- KW 21: „It’s the flexibility, stupid“
- KW 22: Offshore-Windenergie und die Rahmenbedingungen
- KW 23: Erneuerbare: Kommission sieht EU auf Zielkurs
- KW 24: Gaskraftwerke versus umfassende Flexibilität
- KW 25: EEG-Strom, DV-Trends und EEG-Konto
- KW 26: EE-Ausbau senkt Börsenstrompreise deutlich
- KW 27: Gegenwind für die Erneuerbaren wird stärker
- KW 28: Das Stromnetz und die Kosten
- KW 29: RED III & Co.: Gesetzgebung im Überblick
- KW 30: Halbjahresbilanz Erneuerbare
- KW 31: Stromgestehungskosten: Erneuerbare im Vorteil
- KW 32: PPA-Markt im Wandel
- KW 33: Energiepaket: Gasspeicher, Geothermie, RED III, EnWG
- KW 34: 100 Tage Bundesregierung
- KW 35: 1.000 TWh mehr Ökostrom – jedes Jahr
- KW 36: „Deadline-Day“ in der Bioenergiebranche
- KW 37: „Steuerbare Kapazitäten“ sind mehr als „Gaskraftwerke“
- KW 38: Energiewende-Monitoring und Erneuerbaren-Investitionen
- KW 39: Energiewende-Monitoring: Der Überblick
- KW 40: Abregelung und kosteneffiziente Energiewende
- KW 41: Dezentrale Flexibilität als dritte Säule des Systems
- KW 42: Strommarkt: Erneuerbare geben global den Ton an
- KW 43: Grünes H2: Erfolge und Fragezeichen
- KW 44: Energiespeicher: Boomender Zubau und viele Fragen
- KW 45: Grünes H2 und der Rechnungshof
- KW 46: Zukunftsfestes Industriestrompreiskonzept
- KW 47: Heißer Herbst: Speicher, EnWG und KWS
- KW 48: Trotz fossilen Widerstand: Erneuerbaren gehört die Zukunft
- KW 49: Warum wird Bioenergie bei Energiewende so oft vergessen?
- KW 50: GeoBG als Meilenstein der Wärmewende
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Angesichts der stark unterschiedlichen Standortbedingungen für die Stromerzeugung in Deutschland seien regional differenzierte Börsenstrompreise eine zentrale Voraussetzung für einen effizienten Anlagenbetrieb und rationale Investitionsentscheidungen, lautet ein zentrales Ergebnis. Zahlreiche potenziell erforderliche Fördermaßnahmen könnten ihre steuernde Wirkung nur dann vollständig entfalten, wenn regional variierende Erlöse die tatsächlichen wirtschaftlichen Knappheiten „angemessen“ widerspiegeln.
Mit der Ausgabe 51/52.2025 verabschiedet sich ContextCrew Neue Energie in die Weihnachtspause. Die erste gedruckte Ausgabe im neuen Jahr erscheint am 8. Januar 2026, das E-Paper ist bereits am 7. Januar nachmittags abrufbar. Wir wünschen Ihnen eine ruhige Weihnachtszeit und einen guten Start in das Neue Jahr!
- Energiewende: Korrekturen bei Marktdesign, stofflichen Energieträgern und Förderung nötig
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- Koalitionsausschuss: Gebäudeenergiegesetz heißt künftig Gebäudemodernisierungsgesetz
- THG-Quote: Divergierende Reaktionen aus Biokraftstoffbranche auf Kabinettsentwurf
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