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Batteriespezialist will 30 Mio. € bei Magdeburg investieren

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In Barleben bei Magdeburg im Landkreis Börde sollen bis 2021 etwa 250 neue Arbeitsplätze im Bereich der Elektromobilität entstehen. Der Batterie- und Brennstoffzellenspezialist Horiba FuelCon will seine Produktionsstätte im Technologiepark Ostfalen ausbauen, wie Geschäftsführer Ingo Benecke am Dienstag sagte. Der Anlagenbauer werde bis Ende 2021 rund 30 Mio. € in die „Factory 2021“ in Magdeburg-Barleben investieren.

Horiba FuelCon baut Produktion aufgrund der stark

steigenden Nachfrage aus

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) lobte die Entscheidung: „Der Umbruch in der Autoindustrie birgt nicht nur Risiken, sondern auch große Chancen, die wir nutzen müssen.“ Beim Anlagenbauer Horiba FuelCon sorgt der Wandel hin zur Elektromobilität eigenen Angaben zufolge seit Monaten für ein starkes Wachstum. Das Unternehmen aus Magdeburg-Barleben ist seit 20 Jahren auf Testlösungen für Batterien- und Brennstoffzellen spezialisiert und damit ein Pionier im Bereich der Elektromobilität. 2018 war FuelCon von der japanischen Horiba-Gruppe übernommen worden.

Sachsen-Anhalt unterstützt Wandel zu Elektromobilität

„Die Automobilbranche steckt mitten im Strukturwandel“, sagte Staatssekretär Jürgen Ude. „Die Entwicklung hin zur Elektromobilität, zum Leichtbau und zu klimafreundlichen Kraftstoffen stellt auch die Zulieferer in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Um unsere Unternehmen zu stärken, werden wir die Region Magdeburg-Barleben zum ‚E-Mobility-Campus‘ weiterentwickeln.

Neubau wird Teil eines E-Mobility-Campus

Teil des E-Mobility-Campus werden neben dem Firmenneubau der Horiba FuelCon GmbH auch weitere Unternehmen. So ist neben den bereits bestehenden Standorten des Innovations- und Gründerzentrums (IGZ) sowie der Außenstellen des Instituts für Kompetenz in AutoMobilität (IKAM GmbH) der Aufbau des neuen „Center für Method Development“ (CMD) der Universität Magdeburg geplant. Die entsprechenden Mittel dafür stellt das Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung.

Lesen Sie dazu auch:

Bundesrat legt Gesetzentwurf zur Förderung der E-Mobilität vor

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