Enercity-Chefin Aurélie Alemany kritisiert die geplante vollständige Abschaffung der Biomethanausschreibungen im EEG. Damit entfalle der einzige etablierte Investitionsrahmen für neue Biomethananlagen in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). „Das darf nicht passieren: Hochflexible Biomethan-KWK-Anlagen können in Zeiten von Dunkelflauten und Netzengpässen zuverlässig erneuerbaren Strom und Wärme bereitstellen. Sie sorgen für Netzstabilität und Versorgungssicherheit, stärken die regionale Wertschöpfung und sind ein wesentlicher Baustein des flexiblen, resilienten und klimafreundlichen Energiesystems der Zukunft.“
Die Biomethanausschreibungen sowie der Flexibilisierungszuschlag im EEG müssten „unbedingt“ erhalten und weiterentwickelt werden. Erneuerbare gesicherte Leistung dürfe gegenüber fossiler gesicherter Leistung nicht benachteiligt werden. „Die geplante Streichung des §28d EEG sendet das falsche Signal und sollte zurückgenommen werden. Wer hochflexible Biomethan-KWK streicht, streicht ein Stück erneuerbare Versorgungssicherheit.“