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Brennstoffzellenproduktion sichert Beschäftigung bei Bosch

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Bei Bosch im saarländischen Homburg ist die Zukunft des Standorts und der Arbeitsplätze für die nächsten fünf Jahre gesichert. Bisher hat das Werk zu fast 100 Prozent für den Diesel produziert, vor allem Einspritzpumpen. Und mit dem Diesel ging es auch für Homburg bergab: In den letzten vier Jahren baute Bosch hier nach Angaben der IG Metall rund 1.000 der 4.700 Arbeitsplätze ab.

Doch jetzt ist die Trendwende möglich. Die Wasserstoff-Brennstoffzelle kommt – und damit Arbeit für die Zukunft. Stationäre Brennstoffzellen zur Stromversorgung von Anlagen, Gebäuden und Fabriken sind bereits in der Musterbauphase. 2024 startet die Serienfertigung der sogenannten Hotbox, dem Herzstück der Festoxidbrennstoffzelle. Und auch Komponenten für mobile Brennstoffzellen kommen aus Homburg. Maschinen und Fertigungsanlagen sind bestellt. Die Investitionen wurden durch das Standortkonzept des Betriebsrates gesichert.

Doch bis die Wasserstoff-Brennstoffzelle dauerhaft genug Arbeit in Homburg sichert, wird es noch Jahre dauern. Zur Überbrückung haben Betriebsrat und Geschäftsleitung im Standortkonzept die Absenkung der Arbeitszeit vereinbart. Dafür sind betriebsbedingte Kündigungen bis 2026 ausgeschlossen.

Lesen Sie dazu:

Bosch startet Serienfertigung von Brennstoffzellen im Jahr 2024

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