BSW beantwortet Fragen zum Redispatch 2.0 für PV-Betreiber

Seit dem 1. Oktober 2021 sind auch alle Solarstromanlagen ab einer Leistung von 100 kWp verpflichtet, am Redispatch 2.0 teilzunehmen. Dazu zählt ebenfalls die Mitteilung von Stammdaten, Stammdatenänderungen und Nichtverfügbarkeiten der Anlagen. Um den in diesem Zusammenhang aufgekommenen „gewaltigen Informationsbedarf“ bei Anlagenbetreibern und in der Branche zu stillen, bietet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) jetzt ein FAQ-Papier zum Thema Redispatch 2.0 (Version 3.2) an.

Auf die zahlreichen, auch teilweise noch ungeklärten Fragen, die sich in der Umsetzungspraxis ergeben haben, habe der BSW umfassende Antworten erarbeitet, heißt es beim Verband. In die Erarbeitung der FAQ sind die Festlegungen der Bundesnetzagentur (BNetzA), die Ergebnisse der Projektgruppe Umsetzungsfragen beim BDEW sowie Ergebnisse aus Gesprächen von BSW/BEE mit der BNetzA eingeflossen. Zuvor hatte der BSW Fragestellungen aus der Praxis in die Projektgruppe Umsetzungsfragen eingespeist und dort u. a. mit der BNetzA und den dort vertretenen Verbänden diskutiert. 

Bei den FAQs handele sich nicht um ein abgeschlossenes, sondern um ein sich ständig erweiterndes Dokument. „Denn in der praktischen Umsetzung stellen sich immer wieder neue Fragen, die teilweise allgemein, teilweise nur für das individuelle Projekt beantwortet werden können.“ Im Rahmen des dynamischen Prozesses freut sich der Verband demnach laufend über Hinweise und Informationen, um die FAQ so aktuell und vollständig wie möglich zu gestalten.

Das FAQ-Papier kann im BSW-Shop inkl. aller folgenden Updates zum Preis von 40 € zzgl. USt. erworben werden. Es findet sich unter: bsw.li/3ptxTLs.

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