Der kanadische Spezialist für Vanadium-Redox-Flussbatterien CellCube Energy Storage Systems will seine österreichische Tochtergesellschaft Enerox GmbH, die aus der Gildemeister Energy Storage GmbH hervorgegangen ist, an ein Konsortium von Investoren unter Führung von Bushveld Energy verkaufen. Wie CellCube mitteilte, schreitet der Verkauf voran, die Investoren benötigen jedoch mehr Zeit für eine vertiefte Due-Diligence-Prüfung.
Im November 2019 hatte CellCube dem Bushveld Consortium exklusive Rechte an einem Kauf von Enerox bis Ende Februar 2020 eingeräumt. Bis dahin sollte die Due-Diligence-Prüfung beendet und die Kaufverträge ausgehandelt sein. Der Kaufpreis wurde damals auf 11 Mio. € festgelegt, zudem sollte Enerox ein Working Capital in Höhe von 1,5 Mio. € erhalten.
Investoren finanzieren laufenden Betriebskapitalbedarf von Enerox
Aktuell könne nicht gewährleistet werden, dass die Investoren die Transaktion abschließen, teilte CellCube weiter mit. Die Investoren finanzieren jedoch gemäß der am 19. Dezember 2019 unterzeichneten Aktienkaufvereinbarung nach wie vor den laufenden Betriebskapitalbedarf von Enerox. Das Unternehmen arbeite weiterhin eng mit den Investoren zusammen, in der Hoffnung, dass die Transaktion in naher Zukunft abgeschlossen werden kann.
Rechnungsprüfung für 2018/2019 verzögert sich
Die Rechnungsprüfung für das Geschäftsjahr 2018/2019 (bis 30. Juni 2019) verzögere sich, Hauptursache sei die endgültige Festlegung der Kaufpreisallokationen in Verbindung mit dem Erwerb von Enerox und Enercube im Jahr 2018. CellCube ist zuversichtlich, dass die Prüfung in den nächsten Monaten abgeschlossen werden kann.
Handelsaussetzung besteht weiterhin
Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, müssen auch die erforderlichen Quartalsabschlüsse für 2020 – einschließlich der entsprechenden Begleitunterlagen (Management Discussion and Analysis) – angefertigt werden. Sobald diese Unterlagen fertiggestellt worden sind, kann das Unternehmen die Aufhebung der Cease Trade Order (Handelsaussetzung) beantragen.
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