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Contracting für die Wissenschaft: 2,5 Mio. € investiert – 0,5 Mio. € Energieeinsparung jedes Jahr

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Am Biowissenschaftlichen Zentrum der Universität zu Köln haben Techniker den Energieverbrauch drastisch gesenkt. Wie die Energieagentur.NRW berichtet, spart das Institut künftig eine halbe Million € pro Jahr: Die Energiekosten sinken von 1,4 Mio. € auf 900.000 €. Die Einsparungen sind Ergebnis eines Contracting-Projekts mit der Engie Deutschland GmbH als Contractor.

Nach zweijähriger Bauphase wird die Modernisierung, bei der eine kombinierte Ausschreibung des Technischen Gebäudemanagements und des Einspar-Contractings erstmals in Deutschland durchgeführt wurde, voraussichtlich im Sommer abgeschlossen. Bei der Entscheidung für das Contracting hatte sich die Universität von der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit Unterstützung der Energieagentur.NRW beraten lassen.

Luftversorgung wird künftig mit Bewegungssensoren bedarfsorientiert gesteuert

Die Luftversorgung der Labore, Seminarsäle, Büros und Technikräume wird mithilfe von Bewegungssensoren jetzt bedarfsorientiert gesteuert. Außerdem sichern eine hocheffiziente Kältemaschine und eine freie Kühlung die Kälteversorgung und stellen eine gut temperierte Forschungsumgebung sicher. Darüber hinaus helfen 1.800 LED-Leuchten beim Energiesparen. Insgesamt wurden 2,46 Mio. € in die Modernisierung der Anlagentechnik investiert. Die Amortisationszeit beträgt damit rund fünf Jahre.

Contracting lohnt sich gerade im industriellen Bereich nicht selten. Lesen Sie in einem weiteren Bericht über ein Wirtschaftlichkeitstool, das Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) erarbeitet hat:

Neues Wirtschaftlichkeitstool für Contracting-Anbieter

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