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Deckt europäische Fertigung bis 2025 Bedarf an Batteriezellen für E-Autos in Europa?

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EU-Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič ist zuversichtlich, dass die EU bis 2025 in der Lage sein wird, genügend Batteriezellen zu produzieren, um den Bedarf der europäischen Automobilindustrie zu decken. Das sagte er bei einer Konferenz zur Batteriezellfertigung im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Die Europäische Batterie-Allianz habe seit 2017 mehr als 500 Akteure aus der Industrie zusammengeführt. „Das Bündnis hat sich in nur drei Jahren zu einem durchschlagenden Erfolg entwickelt und Europa zu einem globalen Batterie-Hotspot gemacht“, sagte Šefčovič. Unter deutscher Federführung werde das zweite Projekt von gemeinsamem europäischem Interesse im Rahmen der Allianz 12 EU-Staaten und fast 50 Unternehmen umfassen.

„Das zweite IPCEI im Rahmen der Allianz wird sich auf die Nachhaltigkeit konzentrieren“, erklärte Šefčovič. Entsprechende Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse (IPCEI) müssen mehrere Mitgliedstaaten umfassen, EU-weit positive Folgewirkungen haben und im Hinblick auf Forschung und Innovation äußerst ambitioniert sein. Sie können dann im Rahmen der Allianz unterstützt werden.

Man müsse die Emissionen im Verkehrssektor um 90 Prozent reduzieren, wenn man die Klimaziele für 2050 erreichen wolle. „Aber es wird nicht ausreichen, Verbrennungsfahrzeuge einfach durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen. Elektroautos verursachen immer noch Emissionen: in der Produktionsphase und durch die Erzeugung von Strom, der sie antreibt.“ Allein die Produktion von Batterien sei für fast die Hälfte dieser Emissionen verantwortlich, die Stahlherstellung sei ein weiterer wesentlicher Verursacher. „Deshalb werden wir in Europa Projekte fördern, die auf die Entwicklung grüner Batterien und kostenkompatiblen grünen Stahls ausgerichtet sind.“

„Globalen Standard auf einem der am schnellsten wachsenden und kritischsten globalen Märkte setzen“

Die Kommission werde demnächst einen Vorschlag vorlegen, der sicherstellen soll, dass nur die umweltfreundlichsten und sichersten Batterien auf den EU-Markt gelangen, kündigte der Kommissionsvizepräsident an. Er soll einen Rahmen für die transparente und ethische Beschaffung von Rohstoffen, den CO2-Fußabdruck von Batterien und das Recycling schaffen. „Und als erster seiner Art in der Welt wird er de facto einen globalen Standard auf einem der am schnellsten wachsenden und kritischsten globalen Märkte setzen“, sagte Šefčovič.

Die europäische Batterie-Allianz wurde im Oktober 2017 von Vizepräsident Šefčovič gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und der Industrie ins Leben gerufen. Ziel ist die Schaffung einer wettbewerbsfähigen, innovativen und nachhaltigen Wertschöpfungskette in Europa mit nachhaltigen Batteriezellen in ihrem Mittelpunkt.

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