Die weltweiten ökonomischen Rahmenbedingungen waren im ersten Halbjahr nicht allzu günstig, die erneuerbaren Energien haben sich davon aber nicht aus ihrem Expansionspfad reißen lassen. Wie die Marktforscher von BloombergNEF ermittelt haben, erreichten die globalen Investitionen in die erneuerbaren Energien zwischen Januar und Juni ein Niveau von 226 Mrd. US-Dollar – und damit einen neuen Rekord für diesen Zeitraum. (Quelle für Beitragsbild: Alberto Masnovo / stock.adobe.com)

Der Titelbericht von ContextCrew Neue Energie 32.2022 stellt die Ergebnisse der Marktanalyse von BNEF vor. Sie zeigen, dass China weiter die Lokomotive der weltweiten Energiewende ist. Zudem machen die Auswertungen deutlich, dass der größte Teil der Investitionen auf große und kleine Projekte im Bereich der Solarenergieerzeugung entfällt.

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In Deutschland werden neben der Solar- und Windenergie insbesondere im Bereich der Wärmeversorgung auch andere Technologien benötigt. Wichtig ist zudem der effiziente Einsatz der Energie. Gerade in urbanen Verdichtungsräumen kann hier die Fernwärme ein wesentlicher Pfeiler der Wärmewende sein – sofern die Wärme aus regenerativen Energien und/oder Abwärme stammt. Hierzu ist ein Umbau des Versorgungsnetzes erforderlich – und hierzu gibt es in Kürze Fördergelder, nachdem die EU-Kommission nun grünes Licht gegeben hat für die BEW.

Steuerbare erneuerbare Energien wie die Bioenergie können im Bereich grüner Fernwärmelösungen eingebunden werden, sie haben aber auch eine Systemfunktion in einem auf Wind- und Solarenergie basierenden Stromsystem, wie eine jetzt vorgestellte Studie von DBFZ und Wuppertal Institut deutlich macht. Die Analyse zeigt, dass Biogas auch eine Funktion im Zuge der Bewältigung der Gasknappheit der nächsten Zeit übernehmen kann.

Zu den Topthemen der Vorwoche:

Die Wärmewende in Deutschland nimmt Form und Struktur an