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Dena-Umfrage: Verbraucher setzen auf Elektromobilität

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Noch dominiert der klassische Verbrennungsmotor unangefochten auf den deutschen Straßen, in den Augen der meisten Deutschen ist er jedoch ein Auslaufmodell.

Nur noch jeder Fünfte glaubt, dass Diesel- und Benzinfahrzeuge auch im Jahr 2030 noch den Pkw-Markt dominieren werden. Eine Mehrheit von 59 Prozent der Befragten traut rein batterieelektrischen Antrieben und Plug-in-Hybriden eine dominante Rolle zu; weitere 10 Prozent setzen auf Wasserstofffahrzeuge und 5 Prozent auf Erdgasfahrzeuge.

Verbraucher fühlen sich nicht ausreichend über alternative Antriebstechnologien informiert

Allerdings gibt eine große Mehrheit der Teilnehmer einer repräsentativen Verbraucher-Umfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (dena) auch an, dass sie sich noch nicht ausreichend über alternative Antriebstechnologien informiert fühlen.

Zulassungszahlen: Elektroautos noch eine Randerscheinung
Im Oktober 2017 sind in Deutschland 272.855 neue PkW zugelassen worden. Das waren 3,9 Prozent mehr als vor einem Jahr, berichtet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Benzinbetriebene Pkw legten um 18,8 Prozent zu. Mit einem Anteil von 60,9 Prozent war der Benziner die am häufigsten gewählte Antriebsart. Die Anzahl der Diesel-Pkw ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,9 Prozent zurück. Ihr Anteil betrug im Oktober 34,9 Prozent. 304 Neuwagen waren flüssiggas- (+24,6 Prozent), 411 erdgasbetrieben (+34,8 Prozent). Mit 2.180 Elektro-Pkw (+86,8 Prozent), 8.410 Hybriden (+67,8 Prozent) darunter 2.885 Plug-in-Hybriden (+99,1 Prozent) zeigte sich erneut eine positive Neuzulassungsbilanz der alternativ angetriebenen Pkw. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß legte dessen ungeachtet zu und beträgt im Berichtsmonat 127,6 g/km (+1,1 Prozent).

Gespalten sind die Reaktionen auf die Frage, ob die deutschen Automobilhersteller für den Wettbewerb um die Mobilität der Zukunft gut aufgestellt sind. Während im Schnitt knapp jeder Zweite Zweifel äußert, bewertet die Altersgruppe der 18-29-Jährigen die Zukunftsfähigkeit der Branche deutlich positiver: Immerhin 60 Prozent der Jüngeren haben Vertrauen in die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie.

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Quelle: dena

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