Mit dem Ende der Heizsaison sinkt die Nachfrage nach Holzpellets leicht. „Entsprechend gibt auch der Preis nur geringfügig nach“, berichtet das Deutsche Pelletinstitut (DEPI). Nach Erhebnungen des DEPI kostet eine Tonne Holzpellets bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen aktuell durchschnittlich 419,2 Euro. Das entspricht einem Minus von rund 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Eine kWh Holzenergie kostet damit derzeit 8,38 Cent. Gegenüber Erdgas betrage der Preisvorteil rund 17,3 Prozent, heißt es. Durch stark gestiegene Heizölpreise vergrößere sich der Kostenvorteil von Pellets gegenüber Heizöl derzeit auf rund 37,4 Prozent.
Holzpellets stammten überwiegend aus regionaler Produktion und seien deutlich weniger abhängig von globalen Lieferketten als fossile Energieträger, betont DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Das sorge für „vergleichsweise stabile Preise und eine hohe Versorgungssicherheit“. Während internationale Krisen kurzfristig starke Preissprünge bei Öl und Gas auslösen könnten, entwickelten sich die Preise für Pellets in der Regel „deutlich ruhiger und besser kalkulierbar“.
Mit dem Frühling gehe eine außergewöhnlich lange Heizsaison langsam zu Ende. „Wir sehen derzeit die ersten saisonalen Effekte: Die Nachfrage lässt nach und so auch der Pelletpreis, allerdings nicht so schnell wie in den Vorjahren“, so Bentele weiter.
Im März 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Mitteldeutschland kosten Pellets 412,51 Euro/Tonne, gefolgt von Süddeutschland mit 421,43 Euro/Tonne. In Nord- und Ostdeutschland beträgt der Tonnenpreis 422,85 Euro/Tonne. Größere Mengen (26 Tonnen) werden im März 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 396,56 Euro/Tonne, Nord/Ost: 404,26 Euro/Tonne und Süd: 405,77 Euro/Tonne (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).