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Deutsche Post und Ford wollen jetzt Elektrotransporter bauen

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Die StreetScooter GmbH, das im Bereich der Elektromobilität tätige Tochterunternehmen der Deutschen Post, und die Ford-Werke GmbH gehen eine Partnerschaft zum Bau batteriebetriebener Lieferfahrzeuge ein. Nachdem die Deutsche Post bereits mit ihrem selbst entwickelten und gebauten emissionsfreien StreetScooter Zeichen im Markt der kleineren Transporter gesetzt habe, gehe es nun um einen größeren Fahrzeugtyp. Basis ist ein Ford Transit Fahrgestell, das mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben von Post bzw. DHL Paket ausgestattet wird, teilte die Deutsche Post mit. Die Produktion der E-Transporter werde im Juli 2017 starten. Bis Ende 2018 sollen mindestens 2.500 Einheiten im innerstädtischen Lieferverkehr der Deutsche Post DHL Group zum Einsatz kommen. Mit diesem Volumen steige das Gemeinschaftsprojekt zum größten Produzenten batterieelektrischer mittelschwerer Lieferfahrzeuge in Europa auf. Steven Armstrong, der Group Vice President and President Europe, Middle East and Africa der Ford Motor Company, erklärte: „Für uns als Marktführer im Nutzfahrzeugsegment in Europa ist diese Partnerschaft die perfekte Ergänzung unserer Pläne.“ Neben der neuen Fertigungslinie werde die Produktion der bisherigen StreetScooter-Modelle deutlich ausgeweitet, heißt es seitens der Deutschen Post. Die StreetScooter GmbH plane, in Aachen sowie an einem künftigen weiteren Produktionsstandort in NRW jährlich bis zu 20.000 Einheiten ihres erfolgreichen kleineren E-Zustellfahrzeugs in unterschiedlichen Varianten herzustellen. Derzeit seien bereits mehr als 2.500 StreetScooter bundesweit im Einsatz für die Deutsche Post. Außerdem meldeten immer mehr externe Interessenten Bedarf an oder hätten schon StreetScooter-Exemplare für die Umstellung ihrer KFZ-Flotten auf emissionsfreien Betrieb übernommen.

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