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Die Elektromobilität, die AfD und die Bundesregierung

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Die Bundesregierung sieht kurz- und mittelfristig nur einen geringen Einfluss der Elektromobilität auf die Entwicklung der Stromnachfrage. „Ein Widerspruch zum Stromeinsparziel besteht insoweit nicht“, heißt es in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz würden dazu beitragen, den Stromverbrauch zu senken, schreibt die Regierung und verweist dabei auf den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz.

Für die AfD ist der Umbau des Energiesystems bekanntermaßen der falsche Weg. Sie fordert etwa die „Abschaffung der EEG-Zwangsumlage“ und den Stopp des „ungezügelten Ausbaus der Windkraft“. Angesichts der Einstufung des anthropogenen Klimawandels als „Irrlehre“ wohl auch keine Überraschung.

AfD fragt nach Zielen der „sogenannten Energiewende“

Konsequenterweise hatte die Fraktion dann auch nach den Zielen bei der „sogenannten Energiewende“ und dem Ausbau der Elektromobilität gefragt. Für eine Million Autos ergebe sich ein Strommehrbedarf von 2,67 TWh pro Jahr, schreiben die AfD-Abgeordneten Rainer Kraft und Dirk Spaniel und verweisen ihrerseits auf Studien aus dem Jahr 2016. Damit ergebe sich bei Ersatz von aktuell rund 46 Mio. PKW (Stand: Anfang 2017) ein Strommehrbedarf von 122 TWh.

Die Bundesregierung betont in ihrer Antwort, dass sie die langfristigen Auswirkungen der Sektorkopplung analysiere und „in ihr Handeln einfließen“ lasse. Dabei gehe es um die effiziente Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien in den Bereichen Verkehr, Wärme, Industrie. „So bietet die Elektromobilität zusätzliche Speichermöglichkeiten für elektrische Energie und birgt erhebliche zusätzliche Flexibilitäts- und Effizienzpotenziale für das Strom- bzw. Energiesystem, die mit in eine Bewertung einfließen.

Bundesregierung: „Auch in Zukunft spielen ’saubere Verbrennungsmotoren‘ eine bedeutsame Rolle“

Von einem Komplettumstieg auf die Elektromobilität geht die Bundesregierung nicht aus. „Auch in Zukunft werden hocheffiziente und saubere Verbrennungsmotoren den Annahmen und Zielen der Bundesregierung nach eine bedeutsame Rolle spielen.“

VDA fordert von Bundesregierung mehr Engagement bei E-Mobilität

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