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E.DIS startet Netzüberwachung aus dem Weltall

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Nach Abschluss eines erfolgreichen Pilotprojekts starten der Netzbetreiber E.DIS und das Erdobservations-Unternehmen LiveEO die satellitengestützte Vegetationsüberwachung für insgesamt rund 6.400 km Freileitung im Mittelspannungsbereich des Netzbetreibers in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das gab E.DIS jetzt bekannt.

Die Software von LiveEO analysiert mittels künstlicher Intelligenz Satellitenbilder des Freileitungsnetzes und erkenne automatisch den Standort von Bäumen nahe der Stromleitungen. „Diese Informationen ermöglichen es E.DIS-Vegetationsmanagern zuverlässig und effizient Risiken durch Bäume, die in Kontakt mit Stromleitungen kommen, zu minimieren“, heißt es beim Netzbetreiber.

Die beiden Unternehmen hatten zuvor ein Pilotprojekt über 6.000 km Stromleitungen abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts konnten die Kosten für das Vegetationsmanagement bei der Identifizierung, Planung, Ausführung und Berichterstattung gesenkt werden. Zugleich wurde die Systemzuverlässigkeit verbessert.

E.DIS setzt auf VR, IoT und Drohneninspektion

E.DIS setzt seit einiger Zeit auf Technologien wie Virtual Reality und Internet of Things (IoT) sowie Drohnen zur Inspektion von Stromleitungen. Für LiveEO ist die Zusammenarbeit mit einem der größten deutschen Netzbetreiber ein wichtiger Meilenstein. „Um unser Ziel, bis 2025 jedes bedeutende Infrastrukturnetz zu überwachen, zu erreichen, müssen wir ein tiefes Verständnis für die industriespezifischen Herausforderungen unserer Kunden entwickeln“, sagt Daniel Seidel, Co-Gründer und Geschäftsführer von LiveEO.

Lesen Sie hier weiter:

5 Technologien, die das Stromnetz fit für die Energiewende machen sollen

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