Das EEG-Konto ist in Folge der Verwerfungen der Corona-Krise an den Großhandelsmärkten für Strom im Juni tief in die roten Zahlen gerutscht. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber standen im Berichtsmonat Einnahmen von 1,89 Mrd. € zu Buche, denen Ausgaben von 3,15 Mrd. € gegenüberstanden. Daraus resultiert ein Minus von 1,26 Mrd. € auf Monatssicht.
Da das Konto bereits im Mai nur noch ein Guthaben von 98 Mio. € aufgewiesen hatte, liegt das EEG-Konto per 30. Juni 2020 nun mit 1,16 Mrd. € im Minus. Ein Anstieg der EEG-Umlage im kommenden Jahr wäre angesichts der jüngsten Entwicklung zu erwar...
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