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Elektromobilität: 2018 weltweit 2,1 Mio. Fahrzeuge abgesetzt

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Die weltweite Marktentwicklung der Elektromobilität ist länderspezifisch noch sehr heterogen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des CAM-Instituts in Bergisch Gladbach. Vor allem China und die USA sind Treiber des globalen Markts. Nach Schätzungen von CAM dürfte der weltweite Absatz im Jahr 2018 bei 2,1 Mio. Elektrofahrzeugen liegen. Rund 60 Prozent der E-Fahrzeuge werden in China verkauft, während die USA rund 17 Prozent ausmachen.

Im laufenden Jahr 2019 rechnet CAM mit einer weiteren moderaten Belebung der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. In Prognosen werde davon ausgegangen, dass die globalen E-Fahrzeugverkäufe in 2019 um rund 40 Prozent auf 2,7 Mio. Einheiten wachsen. Damit dürfte der globale Marktanteil von Elektrofahrzeugen von 2,4 auf dann rund 3,1 Prozent ansteigen. In China wird sich danach der E-Fahrzeugabsatz um 27 Prozent auf 1,6 Mio. erhöhen und der Marktanteil auf 5,9 Prozent steigen. Dadurch wird das Land weiter der Treiber der globalen E- Mobilität sein.

Wachsende Modellauswahl wird E-Mobilität in Deutschland ab 2020 kräftig anschieben

In Deutschland wird 2019 mit einem Zuwachs von 33 Prozent auf dann 90.000 E-Fahrzeuge gerechnet, vor allem aufgrund von Markteinführungen neuer Modelle, wie etwa von Tesla (Model 3), Audi und Daimler. Der Marktanteil sollte auf 2,9 Prozent ansteigen. Mit einer deutlich stärkeren Dynamik wird in Deutschland sowie auf globaler Ebene ab dem Jahr 2020 gerechnet, da dann viele große Hersteller (u.a. Volkswagen) Markteinführungen von E-Fahrzeugen planen. Für Deutschland und die EU sei mithin ab 2020 mit einem exponentiellen Anstieg des E-Autoabsatzes zu rechnen, da die OEM die CO2-Ziele erreichen müssen und Strafzahlungen verhindern wollen.

Absatz Elektromobilität 2018
Quelle: CAM-Institut

Im Jahr 2025 wird auf globaler Ebene im optimistischen Szenario mit rund 25 Prozent bzw. 23 Mio. jährlich neu zugelassenen Elektro-Pkw gerechnet, im konservativen Szenario mit etwa 12 Prozent bzw. rund 11 Millionen E-Fahrzeugen. „Die Dichte der Ladeinfrastrukturen in den Ländern ist dabei ein kritischer Einflussfaktor des Markthochlaufs“, betont Studienleiter Stefan Bratzel.

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