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EnBW nimmt „Flagship“-Ladepark in Rutesheim in Betrieb

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Die EnBW hat jetzt den „Flagship-Ladepark“ in Rutesheim eröffnet. In der Nähe des Autobahnkreuzes Stuttgart auf der Höhe von Leonberg ist hier auf der grünen Wiese ein öffentlicher und überdachter Ladepark mit acht Ladepunkten entstanden. Ausgestattet mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt erlaube der Ladepark Schnellladen mit allen gängigen Anschlüssen (CCS, Chademo und auch Typ 2). In fünf Minuten könnten die Fahrzeuge hier 100 Kilometer mehr Reichweite erhalten. Alle Ladepunkte werden mit Ökostrom versorgt. Das Dach des Parks ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, die in das örtliche Stromnetz einspeist und den Standort selbst mit Energie versorgt.

Bildquelle: EnBW

Der Ladepark ist überdacht und verfügt über eine Videoüberwachung, die zur Sicherheit der Nutzer beitragen soll. Zudem biete der Ladepark ein öffentliches WLAN. Eigens entwickelte Kabelsysteme machten Kabelführung und Handhabung beim Ladevorgang komfortabel. Die Größe des Ladeparks könne flexibel auf bis zu 16 Ladepunkte verdoppelt werden, heißt es weiter. Planung und Realisierung des Parks lagen als Generalunternehmer in den Händen der Dienstleistungssparte der Konzerntochter Netze BW, die auch die Betriebsführung übernimmt.

Die EnBW betreibt nach eigenen Angaben mit über 400 Standorten bundesweit das größte Schnellladenetz für Elektromobilität. Schnellladestandorte bildeten den strategischen Schwerpunkt beim weiteren Ausbau der eigenen flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Mit dem Standort Rutesheim nimmt die EnBW den dritten großen Schnellladestandort innerhalb eines Monats in Betrieb: Anfang September hatte das Unternehmen im Pilotprojekt „USP-BW“ mit dem Land Baden-Württemberg Deutschlands ersten urbanen Schnellladepark in der Stuttgarter Innenstadt eröffnet. Weitere 15 Standorte sind landesweit in Planung. Wenige Tage später folgte mit dem Kooperationspartner Tank&Rast im hessischen Werratal die erste Raststätte an einer deutschen Autobahn, unter deren Dach Schnelllader für Elektroautos gemeinsam mit Zapfsäulen regulärer Kraftstoffe stehen.

Die EnBW investiere allein bis 2025 rund 100 Mio. € jährlich in den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur und nehme durchschnittlich jeden Tag einen neuen Schnellladestandort in Betrieb. Weitere Schnellladeparks seien bereits in Planung.

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