Das Segment Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW hat in den ersten neun Monaten 2025 ein Adjusted Ebitda von 1,6 Mrd. Euro erzielt, was einem Rückgang von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Im Bereich Erneuerbare Energien lag das Adjusted Ebitda mit rund 793 Mio. Euro um knapp 10 Prozent unter dem Vorjahreswert, berichtet der Karlsruher Konzern.
Die Entwicklung im Bereich der Erneuerbaren sei in erster Linie „unvorteilhaften Wetterbedingungen“ geschuldet gewesen. „Insbesondere die Offshore-Windverhältnisse waren deutschlandweit vor allem im ersten Halbjahr 2025 sehr schwach, auch im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt.“ Hinzu kam, dass die Laufwasserkraftwerke aufgrund einer geringeren Wasserführung im Vergleich zum Vorjahr weniger Strom produzierten. Die rückläufigen Erzeugungsmengen konnten nur teilweise durch höhere Erlöse aus Solarparks kompensiert werden.
Im Bereich Thermische Erzeugung und Handel ging das Adjusted Ebitda um 28 Prozent auf 796 Mio. Euro zurück, bedingt durch gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufige Erträge aus dem Handelsgeschäft. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2025 wird das Adjusted Ebitda des Segments Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur voraussichtlich unter dem Vorjahreswert bleiben. Diese Entwicklung umfasst sowohl den Bereich erneuerbare Energien als auch den Bereich Thermische Erzeugung und Handel. Insgesamt wird daher die Prognosebandbreite für das Segment von 2,4 bis 2,7 Mrd. Euro auf 2,1 bis 2,4 Mrd. Euro angepasst.