Im Norden Frankreichs, in Amiens, hat die französische Forschungsministerin Frédérique Vidal ein neues Forschungszentrum für zukünftige Speichertechnologien eingeweiht, das „Energie HUB“. Wie die französische Botschaft in Deutschland jetzt mitteilte, ist das HUB ein Labor für Grundlagenforschung und industrielle Entwicklung. Es wurde auf Initiative von Prof. Jean-Marie Tarascon, einem internationalen Experten im Bereich der Batterieforschung, ins Leben gerufen.
Neue Batterie-Technologie und Superkondensatoren
Im HUB sollen neue Batterie-Technologien und Superkondensatoren entstehen, um die Energiewende zu meistern: bessere Autonomie und Speicherkapazität, verstärkte Sicherheit sowie Nutzung neuer Materialien. Eine Besonderheit des Forschungszentrums werde auch eine Plattform für die Vorstufe des Technologietransfers und die Prototypenerstellung sein.
Energie-Hub ist Vernetzungsplattform
Das HUB versteht sich zudem als Vernetzungsplattform zwischen Forschern und Unternehmen und ist den Angaben zufolge zugleich Sitz des französischen Netzwerks für elektrochemische Energiespeicherung (RS2E), das vom nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) getragen wird.
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