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Energie war im Mai drei Prozent teurer als vor einem Jahr

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Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Mai 2017 um 2,8 Prozent höher als im Mai 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbadenweiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat April um 0,2 Prozent, nachdem es im April 2017 ein Plus von 0,4 Prozent gegeben hatte.

Energie war im Mai 2017 um 3,0 Prozent teurer als im Mai 2016. Gegenüber April fielen die Preise jedoch um 0,8 Prozent. Die Preisentwicklung im Vorjahresvergleich war bei den einzelnen Energieträgern weiterhin sehr unterschiedlich: Während Mineralölerzeugnisse 6,7 Prozent mehr kosteten als im Mai 2016 und elektrischer Strom um 5,6 Prozent teurer war, war Erdgas in der Verteilung um 5,5 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Leichtes Heizöl kostete im Mai 2017 8,6 Prozent mehr als im Mai 2016 und 6,8 Prozent weniger als im April 2017. Für elektrischen Strom mussten die Verbraucher im Mai 2017 5,6 Prozent mehr bezahlen als im Mai 2016 und 0,8 Prozent weniger als im Vormonat April 2017. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 2,7 Prozent höher als im Mai des Vorjahres. Gegenüber April 2017 stiegen sie geringfügig um 0,1 Prozent.

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