Im Jahr 2022 hat der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine an den Energiemärkten für große Unruhe gesorgt und Verwerfungen mit sich gebracht, die bis heute nachwirken. Wer gehofft hatte, das Jahr 2023 würde mehr Stabilität in die Debatte rund um die Entwicklung der Transformation von Strom-, Wärme und Verkehrssektor bringen, der sieht sich ausgangs des Jahres getäuscht. (Nachweis für Beitragsbild: Cg loser / stock.adobe.com)

Mit Blick auf die politischen Rahmenbedingungen ist weiter enorm viel im Fluss – und die Nachwirkungen des Verfassungsgerichtsurteils zum Haushalt haben eine Vielzahl neuer Fragezeichen hervorgerufen. Auf dem Titel der letzten Ausgabe von ContextCrew Neue Energie im laufenden Jahr widmen wir uns der Frage, wie die Bundesregierung kurzfristig auf die veränderte Haushaltslage reagiert und was das für die Erneuerbare-Energien-Branche bedeutet.

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Der Regierungskompromiss hat mit der Förderung der E-Mobilität schon den ersten Punkt auf der Streichliste erreicht. Auch der Aufbaus einer heimischen Solarindustrie wird vorerst nicht in der ursprünglich geplanten Form unterstützt. Hinzu kommen wieder steigende Strompreise, da der Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten ebenfalls auf der Streichliste steht.

Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte hat sich die Bundesregierung auch nicht auf die Verabschiedung des bereits in der Koalition geeinten Solarpakets I durchringen können. Es gibt zunächst nur ein kleines „Päckchen“, das immerhin in der Windenergiebranche eine gewisse vorweihnachtliche Freude auslöst.

Mit der jetzt erschienenen Doppelausgabe 51-52.2023 verabschiedet sich die Redaktion von ContextCrew Neue Energie in die Weihnachtspause. Die erste Ausgabe von ContextCrew Neue Energie erscheint – ebenfalls als Doppelausgabe – am 10. Januar 2024.

Wir wünschen unseren Kunden und Lesern auf allen Kanälen eine ruhige und friedliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Neue Jahr!

Zu den Topthemen der Vorwoche:

Dreifach überzeichnete Biomasseausschreibung: Schock statt Euphorie