Das abgelaufene Jahr 2022 hat für die Akteure an den Energiemärkten große Herausforderungen und große Chancen mit sich gebracht. Der Jahreswechsel bietet die Gelegenheit, zurückzublicken auf das, was in den vergangenen zwölf Monaten erreicht wurde – und auf die (großen) Aufgaben, die es noch zu lösen gilt. (Nachweis für Beitragsbild: Stefan Loss / stock.adobe.com)

Der Titelbereich der Ausgabe 1/2.2023 von ContextCrew Neue Energie widmet sich der Bilanz des Jahres 2022. Bereits wenige Tage nach dem Jahreswechsel haben Fraunhofer ISE, Bundesnetzagentur und Agora Energiewende das Zahlenwerk für 2022 ausgewertet. Ergebnis: Die erneuerbaren Energien haben im abgelaufenen Jahr ihren Beitrag zur Stromerzeugung in Deutschland spürbar steigern können – aber ein erheblicher Teil des Zuwachses ist den günstigen Wetterbedingungen zuzuschreiben.

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Die Berliner Denkfabrik Agora Energiewende fordert von der Bundesregierung, im neuen Jahr „dringend strukturelle Maßnahmen“ umzusetzen, um sowohl Klimaziele als auch Energiesicherheit zu erreichen. „Die CO₂-Emissionen stagnieren auf hohem Niveau, und das trotz eines deutlich niedrigeren Energieverbrauchs von Haushalten und Industrie. Das ist ein Alarmsignal im Hinblick auf die Klimaziele“, sagt Simon Müller, Direktor Deutschland bei Agora Energiewende.

Die Vielfalt und der Umfang der Aufgaben stellt nicht nur die Politik, sondern auch die Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. Im ContextCrew-Interview empfiehlt Accenture-Geschäftsführer Tobias Gehlhaar eine klare Priorisierung von Aufgaben und Projekten – und eine zielorientierte Analyse, welche Fähigkeiten zur Bewältigung dieser Aufgaben benötigt werden. Im Ergebnis geht es darum, einen klaren Fokus zu entwickeln und Kräfte zu bündeln.

Zu den Topthemen der letzten Ausgabe des Jahres 2022:

Strompreisbremse: Bundestag und Bundesrat machen den Deckel drauf