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Equinor und SSE entwickeln mit „Dogger Bank“ weltgrößtes Windprojekt

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Das norwegische Energieunternehmen Equinor ist zusammen mit seinem Partner SSE Renewables mit der Entwicklung von drei großen Offshore-Windprojekten in der Dogger Bank-Region der Nordsee beauftragt wurden. Wie Equinor heute bekannt gab, handelt es sich bei diesem Projekt um die weltweit größte Offshore-Windparkentwicklung. Die installierte Gesamtleistung soll bei 3,6 GW liegen. Jedes Projekt soll eine installierte Kapazität von 1,2 GW haben.

Bildnachweis: Equinor

Die Auszeichnungen für den Windpark „Dogger Bank“ seien im Rahmen der Wettbewerbsauktion Contracts for Difference (CfD) vergeben worden, die von National Grid im Auftrag des britischen Ministeriums für Geschäfts-, Energie- und Industriestrategie (BEIS) durchgeführt wurden. Die Verträge bieten demnach einen Festpreis für die ersten 15 Jahre des Betriebs und stellen somit eine langfristig planbare Einnahmequelle dar. Der Differenzvertrag ist den Angaben zufolge inflationsgeschützt. Nach der CfD-Unterstützung erhalte jedes Projekt den Marktpreis für Strom.

Die „Dogger Bank“ soll aus den drei Projekten Creyke Beck A, Creyke Beck B und Teesside A bestehen. Die Projekte werden zwischen 2020 und 2026 schätzungsweise zu einer Gesamtinvestition von rund 9 Mrd. GBP führen, wie Equinor mitteilt. Die endgültige Investitionsentscheidung für das erste Projekt soll 2020 erfolgen und die erste Stromerzeugung sei für 2023 geplant. Weitere Phasen des Dogger Bank-Projekts sollen danach entwickelt werden.

Zum Einsatz kommen sollen Windturbinen mit einer voraussichtlichen Leistung von mehr als 10 MW, die auf Monopile-Fundamenten installiert werden. Das Übertragungssystem werde wegen der großen Entfernung zum Netzanschlusspunkt an Land Hochspannungs-Gleichstrom (HGÜ) sein. Laut Equinor handelt es sich um den ersten Einsatz von HGÜ für Offshore-Windenergie in Großbritannien.

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