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Geothermie: BVG spricht sich für Erkundungsprogramm aus

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Der Bundesverband Geothermie (BVG) hält ein Erkundungsprogramm für erforderlich, um die Untergrundkenntnisse zu verbessern. Die entsprechenden Daten sollten „möglichst barrierefrei den Anwendern zur Verfügung gestellt werden“, heißt es von Seiten des Verbands.

Das Erkundungsprogramm sei Teil „einiger ambitionierter Änderungen“ der Rahmenbedingungen, die erforderlich seien, um Geothermie in Deutschland zum „Motor der Wärmewende“ zu machen. So müssten für den Ausbau der Tiefen Geothermie bestehende Wärmenetze weiter aus- und umgebaut werden. Sowohl Wärme- als auch Stromprojekte müssten zudem abgesichert werden. „Tiefengeothermische Projekte sind im Betrieb günstig, in der Anfangsphase jedoch mit vergleichsweise hohen Investitionskosten verbunden“, führt der BVG aus. „Diese Finanzierungshürden müssen über MAP-Ausfallbürgschaften und Direktzuschüsse kompensiert werden.“

Für den Ausbau der Oberflächennahen Geothermie bedürfe es einer Senkung der Steuern und Abgaben auf den Strom für Wärmepumpen. Und: „Die Genehmigung muss vereinfacht werden, denn die Nutzung der Geothermie ist Klimaschutz und Umweltschutz.“

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