Die Gespräche von TotalEnergies mit den deutschen Behörden über Bedingungen zur Rückgabe der Offshore-Konzession für das Projekt NordseeEnergies 2 (NSE2) sind bislang nicht erfolgreich gewesen. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Die Gespräche seien aufgenommen worden, da die Lizenz durch Verzögerungen und Unsicherheiten „negativ beeinträchtigt“ sei.
Um seine Rechte aus der Konzession zu wahren, habe das Unternehmen am 11. Juni den Genehmigungsantrag für NSE2 eingereicht und die Zahlung der ersten Rate in Höhe von 10 Prozent gemäß dem Lizenzvertrag geleistet.
Vor einem Jahr hatte TotalEnergies eine strategische Überprüfung seiner deutschen Offshore-Wind-Konzessionen eingeleitet, die zwischen 2023 und 2025 erworben wurden. Anlass dafür waren nach Unternehmensangaben die Entwicklung des Offshore-Wind-Umfelds sowie die längeren Verzögerungen und Unsicherheiten bei den von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern angekündigten Zeitplänen für den Netzanschluss.
Unternehmen will übrige Offshore-Wind-Konzessionen weiter entwickeln
TotalEnergies werde geeignete Wege verfolgen, um eine Entschädigung für die negativen Auswirkungen zu erwirken, die sich aus den Verzögerungen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Zeitplänen für den Netzanschluss ergeben und das Projekt NSE2 betreffen.
An der Entwicklung der übrigen Offshore-Wind-Konzessionen, die das Unternehmen besitzt, halte TotalEnergies fest. Zudem bekenne man sich zum Ausbau seiner integrierten Stromaktivitäten in Deutschland.