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Green City AG stellt Insolvenzantrag

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Die Green City AG hat aufgrund von drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beim zuständigen Amtsgericht in München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das teilte der Energiedienstleister jetzt mit. Der Schritt sei erforderlich geworden, da die bereits weit fortgeschrittenen Gespräche mit Investoren nicht abgeschlossen werden konnten. Das Gericht werde nun in Kürze über den Antrag der Gesellschaft und die Einsetzung eines vorläufigen Insolvenzverwalters entscheiden.

Bereits am 17. Dezember 2021 hatte die Green City AG darüber informiert, dass sowohl aufgrund erforderlicher Wertberichtigungen von Forderungen, Beteiligungen an Tochtergesellschaften als auch infolge von erwarteten Umsatz- und Ertragsausfällen ein Verlust in Höhe von mehr als der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 zu erwarten sei.

Die Aktionäre wurden zu einer außerordentlichen Hauptversammlung eingeladen, die am 20. Januar 2022 stattgefunden hat. Zudem hatten die Konzerngesellschaften Green City Energy Kraftwerkspark II GmbH & Co. KG, Green City Energy Kraftwerkspark III GmbH & Co. KG sowie die Green City Solarimpuls I GmbH & Co. KG, die jeweils börslich handelbare Schuldverschreibungen emittiert haben, den Kapitalmarkt darüber informiert, dass sie sich in einer finanziellen Krise befinden.

Auch die Konzerngesellschaft GCE Kraftwerkspark I GmbH befindet sich in einem Restrukturierungsprozess. „Der Verkauf von Assets und die Rückführung von Darlehen verzögert sich und konnte nicht im gesteckten Zeitrahmen abgeschlossen werden.“ Aus diesem Grund habe diese Konzerngesellschaft ebenfalls einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Krise bei Green City: Unternehmen beruft außerordentliche Hauptversammlung ein

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