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DV und Profit-Share-Modell

Green-Co-Location: Statkraft optimiert kombinierte Vermarktung von PV und Speicher

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Statkraft hat mit dem Projektentwickler Suncatcher einen Vertrag zur Vermarktung von drei Green-Co-Location-Anlagen (kombinierte Photovoltaik- und Batteriespeicheranlagen) in Deutschland unterzeichnet. Wie Statkraft bekannt gab, wurde die Vereinbarung bereits Ende Februar getroffen. Sie zeige, wie sich PV und Batteriespeicher wirtschaftlich vorteilhaft kombinieren lassen und zugleich zum netzdienlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien beitragen.

Die von Suncatcher entwickelten Projekte „Klötze II“, „Salzwedel“ und „Seehausen“ gehen mit Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2026 in die Vermarktung und Optimierung durch Statkraft über. Sie verfügen über eine installierte PV-Leistung von 34,5 MWp und eine Batteriespeicherleistung von 12 MW bei einer Speicherkapazität von 24 MWh. Die Batterien werden ausschließlich über die angeschlossenen PV-Anlagen geladen. Der Vertrag läuft bis 2031; beide Seiten streben den Angaben zufolge eine langfristige Partnerschaft an.

Statkraft übernimmt die Vermarktung der PV-Anlagen und der angeschlossenen Batteriespeicher als gemeinsam betriebene Green-Co-Location-Systeme. Die Erzeugung aus den PV-Anlagen wird dabei im Rahmen der Direktvermarktung abgenommen. Für die Batteriespeicher ist ein Profit-Share-Modell vereinbart.

Lade- und Entladeprozesse der Speicher werden mit PV-Erzeugung und Markt- und Netzsignalen koordiniert

Im Betrieb verantwortet Statkraft die integrierte Steuerung von Erzeugung, Speicherung und Vermarktung. Dazu werden Lade- und Entladeprozesse der Speicher mit der Erzeugung der PV-Anlagen sowie den relevanten Markt- und Netzsignalen koordiniert. Die integrierte Bewirtschaftung erfordere spezifische Erfahrung sowohl in der Vermarktung von erneuerbaren Energien als auch in der Optimierung von Batteriespeichern und bilde die Grundlage des gemeinsamen Betriebskonzepts. So ließen sich zusätzliche Erlöspotenziale erschließen und gleichzeitig transparente und nachvollziehbare Erlösstrukturen schaffen, die zur wirtschaftlichen Stabilität und Finanzierbarkeit der Projekte beitragen.

„Green-Co Location ist ein entscheidender Baustein, um erneuerbare Energien auch unter veränderten Marktbedingungen wirtschaftlich und systemdienlich zu integrieren“, sagt Sascha Schröder, Vice President Central European Origination bei Statkraft. Damit stärken wir unsere Rolle als strategischer Partner für die nächste Generation erneuerbarer Anlagen in Deutschland.“

Vermarktung, Steuerung und Flexibilität müssen ineinandergreifen

Green-Co-Location-Projekte entfalteten ihren Wert erst, wenn Vermarktung, Steuerung und Flexibilität ineinandergreifen, ergänzt Klaas Bauermann, bei Statkraft in Deutschland verantwortlich für den Bereich New Business. „Wir steuern die Green-Co-Location-Anlage gezielt gemäß Preissignalen und nutzen Flexibilität, um zusätzliche Erlöspotenziale aus kurzfristigen Marktchancen zu realisieren.“

Nach dem ersten eigenen Projekt Zerbst (Sachsen-Anhalt) aus der Innovationsausschreibung erweitere Statkraft durch die Kooperation mit Suncatcher sein Engagement im Bereich Green-Co-Location. Die Zusammenarbeit ist den Angaben zufolge ein weiterer Baustein der Unternehmensstrategie.

Kontexte zum Thema Co-Location:

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