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Größter Solarpark Südosteuropas: Juwi Hellas gewinnt 47 Prozent der Ausschreibungsmenge

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Juwi Hellas hat sich bei der Ausschreibungsrunde für Wind- und Solarprojekte in Griechenland am 15. April mit dem 204 MW-Projekt Kozani 47 Prozent der vergebenen Ausschreibungsmenge gesichert. Insgesamt hatten sich Projekte mit einem Gesamtvolumen von 635 MW an der Auktion beteiligt, 437 MW wurden bezuschlagt, teilte der internationale Projektentwickler für erneuerbare Energien jetzt mit.

Dabei konkurrierte die juwi-Gruppe in der 30-minütigen Onlineauktion mit vier weiteren Solarprojekten und einem Windprojekt.

Laut juwi Hellas-Geschäftsführer Takis Sarris, sicherte juwi sich für den Kozani-Solarpark eine Vergütung von gut 5,7 ct pro kWh produzierten Ökostrom. Der Standort für das bezuschlagte Projekt liegt im Norden Griechenlands rund 15 km von der Stadt Kozani entfernt.

Baubeginn im Dezember

Im Dezember 2019 wolle juwi mit dem Bau des größten Solarparks in Südosteuropa beginnen. Bis April 2021 sollen die Bauarbeiten auf der mehr als 400 Hektar großen Fläche abgeschlossen sein – der Megapark soll dann jährlich über 300 Mio. kWh Strom produzieren. Juwi hatte die Projektrechte im November 2017 erworben und das Projekt bis zur Marktreife entwickelt.

„Für uns ist der Zuschlag auch Lohn für unser Durchhaltevermögen. Nach dem Einbruch des griechischen Marktes im Jahr 2013 haben wir weiter an das Potenzial der Erneuerbaren in Griechenland genauso wie auch in anderen europäischen Ländern geglaubt und unsere Aktivitäten mit einem kleinen Team aufrechterhalten. Das hat sich jetzt ausgezahlt“, so juwi-EMEA-Regionaldirektor Dirk Retzlaff.

Juwi in Griechenland seit über 10 Jahren aktiv

Juwi ist in Griechenland nach eigenen Angaben seit mehr als zehn Jahren aktiv und hat in dieser Zeit über 50 Anlagen mit über 100 MW Leistung ans Netz gebracht.

Auch Griechenland setzt bei Förderung von Wind- und Solarstrom auf Ausschreibungen

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