Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat der H2 Nes GmbH in Bad Neustadt an der Saale (Unterfranken) einen Förderbescheid in Höhe von fünf Mio. Euro überreicht. Mit den Mitteln unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium die Errichtung eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von bis zu acht MW. Die Anlage soll künftig jährlich rund 850 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.
Ziel des Projekts sei der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur für die regionale Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff, heißt es in einer Mitteilung des bayerischen Wirtschaftsministeriums. Der erzeugte Wasserstoff soll insbesondere zur Dekarbonisierung des regionalen Schwerlastverkehrs sowie industrieller Prozesse eingesetzt werden.
Bayern habe bereits 150 Mio. Euro für den Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffwirtschaft bereitgestellt, betonte Aiwanger. Jetzt müssten Bund und EU die Rahmenbedingungen deutlich verbessern und Investitionen erleichtern. „Wasserstoff ist ein Schlüssel für die Energiewende und für den Industriestandort Deutschland.“
Voraussichtlich im Juli 2026 soll das Bayerische Förderprogramm für Wasserstoff-Nutzfahrzeuge mit einem ersten Förderaufruf im Umfang von 15 Mio. Euro starten. Es ergänze die bestehenden Förderprogramme für Elektrolyseure und Wasserstofftankstellen.