Abo

Newsletter

HPS startet Vertrieb von Kompaktgerät „Picea“

Ausgabe:
Bereiche:
Themen:
Ressort:
Unternehmen:

Der Berliner Anbieter von Energielösungen, die HPS Home Power Solutions GmbH (HPS), startet im März den Vertrieb seines Kompaktgeräts „Picea“ zur ganzjährigen Stromversorgung aus der eigenen Solaranlage. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich bei „Picea“ um Energiespeicher, Heizungsunterstützung und Wohnraumbelüftung in einem kompakten Produkt. Kundenanfragen werden ab dem 1. März 2018 in einer Warteliste vorgemerkt. Die Auslieferung der ersten Systeme erfolgt ab dem vierten Quartal 2018.

Der Preis für die ersten 50 Picea-Systeme beträgt für die Einführungskampagne ab 54.000 € ohne Mehrwertsteuer. Picea wird je nach Anforderungen an Standort, Stromverbrauch und Ausstattung individuell konfiguriert, was einen Einfluss auf den individuellen Preis haben kann. Die durch unterschiedliche Standortanforderungen bedingten Installationsaufwendungen werden nach Angaben des Unternehmens von den Vertriebspartnern gesondert berechnet.

Bereits über 800 Anfragen für „Picea“

Erstmals wurde das Picea-Energiespeichersystem nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit 2017 auf Fachmessen vorgestellt (vgl. EUWID 11/2017). „Die über 800 Anfragen von Interessenten und potenziellen Partnern bestätigen, dass wir den Nerv der Zeit treffen“, sagte Zeyad Abul-Ella, Geschäftsführer und Gründer der HPS Home Power Solutions GmbH. In den nächsten Monaten wird HPS Vertriebspartner qualifizieren und schulen. Der Vertrieb und der Auslieferungsservice sowie die Wartung werden über Vertriebspartner im gesamten Bundesgebiet erfolgen.

Die Zielmärkte für Picea sind sowohl Eigenheim-Neubauten als auch Bestandsbauten. Picea ist sowohl in kleineren Einzelhaushalten als auch Familienhaushalten installierbar. Auf Basis des eigenen leistungsfähigen Energiemanagements deckt Picea den Angaben von HPS zufolge den Bedarf eines Einfamilienhauses an elektrischer Energie vollständig ab. Zusätzlich wird die entstandene Abwärme als Heizwärme dem Haus bereitgestellt und reduziert so die Heizkosten.

Vollständige Selbstversorgung und Netzunabhängigkeit möglich

Picea lässt sich mit allen marktverfügbaren Heizgeräten und Technologien kombinieren. Im Vergleich zu marktgängigen Batterien bietet Picea nach Angaben von HPS hundertfach mehr Speicherkapazität bei doppelt so viel Leistung. Folglich sei das System in der Lage, zu jeder Jahreszeit Energie zu liefern. Damit ermögliche Picea eine vollständige Selbstversorgung und echte Netzunabhängigkeit.

Mehr von HPS

Verwandte Meldungen

Projekt LKFlexWie Biogas in die kommunale Wärmeplanung rücken soll

Im Dezember 2025 ist das Projekt „Landwirtschaft – Kommune – Flexibilität“ (LKFlex) gestartet. Ziel ist es, Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe dabei zu unterstützen, flexible...

VNB PrognoseBDEW: Regionalszenarien zeigen drastisch steigenden Bedarf im Stromverteilnetz

Die neuen Regionalszenarien der Verteilnetzbetreiber verdeutlichen, wie stark der Netzausbaubedarf in den kommenden zwei Jahrzehnten steigen dürfte. Die Prognosen, die Ende Januar 2026 veröffentlicht...

Nachrichten kompaktEnergiespeicher-Splitter: Zenobē will bis 2030 mindestens 1 GW / 4 GWh BESS-Projekte am deutschen Markt erwerben

Sie wollen erfahren, was es Neues in der Energiespeicherbranche gibt? In den Energiespeicher-Splittern informieren wir Sie über neue Speicherprojekte, Geschäftszahlen, Veranstaltungen oder Forschungsprojekte. (Beitragsbild:...

Speicher und VerbraucherNetzanschluss: ÜNB wechseln von „Windhund-“ auf „Reifegradverfahren“

Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT Germany und TransnetBW führen ein neues Verfahren für die Bereitstellung von Netzanschlüssen ein. Anträge auf Anschluss an...

Wirkung ab 2027100 MW virtuelle Speicherkapazität: Engie und Return schließen Flexibility Purchase Agreement

Engie und Return haben eine langfristige virtuelle Flexibilitätsvereinbarung (virtual Flexibility Purchase Agreement – vFPA) für den deutschen Markt unterzeichnet, die ab 2027 in Kraft...