Der regulatorische Rahmen für den Strommarkt ist ausgelegt auf ein System mit zentralen fossilen Kraftwerken. Für die Energiewende ist dieses Korsett zunehmend unbrauchbar. Benötigt wird ein Regelungssystem, das regenerative Stromerzeuger als Fundament der künftigen Energieversorgung in den Mittelpunkt stellt – und zugleich Versorgungssicherheit garantiert, denn der Ausgleich von Angebot und Nachfrage zu jedem Zeitpunkt wird mit der wachsenden dargebotsabhängigen Einspeisung von Wind- und Solarstromeinspeisung als Aufgabe komplexer.  (Nachweis für Beitragsbild: ContextCrew)

Die im Frühjahr 2023 gestartete Plattform Klimaneutrales Stromsystem hat inzwischen zwei Berichte vorgelegt (Stand: Mai 2024). In einem Stakeholder-Prozess sind Eckpfeiler für die künftige Strommarktordnung definiert worden. Auch in Europa hat die Energiekrise in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine mit ihren volatilen und hohen Preisausschlägen am Strommarkt die Debatte angeheizt. Inzwischen liegen hier konkrete Ideen vor, wie das europäische Strommarktdesign aussehen soll. Eine wichtige Rolle spielen dabei Contracts-for-Difference bei der Förderung CO2-armer Erzeugungstechnologien.

Der vorliegende Blickpunkt stellt die wichtigsten Elemente der Berichterstattung von ContextCrew Neue Energie zur Diskussion über das neue Strommarktdesign in umgekehrter Chronologie zur Verfügung. Premium- und Digitalabonnenten von ContextCrew Neue Energie haben den Komplettzugriff auf sämtliche hinterlegte Artikel. Der Blickpunkt wird im Zuge neuer Entwicklungen aktualisiert und bietet den jederzeit verfügbaren Kontext für vertiefte Recherchen zum Thema. Einen Überblick über sämtliche Blickpunkte von ContextCrew Neue Energie finden Sie hier.

Debatte über Strommarktdesign auf EU-Ebene