„Mit der Nationalen Biomassestrategie (NABIS) will die Bundesregierung Biomasseströme zielgerichtet lenken, um sicherzustellen, dass diese wertvolle Ressource bestmöglich eingesetzt wird. Außerdem soll dem erhöhten Nutzungsdruck – etwa auf Naturschutzflächen- und der Konkurrenz um Flächen etwa zur Lebensmittelerzeugung begegnet werden.“ Mit diesen Worten umschreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium die Pläne für die NABIS, die bereits im Jahr 2023 verabschiedet werden sollte, deren Vorlage aber auch im Frühjahr 2024 noch aussteht. (Nachweis für Beitragsbild: ContextCrew)

Für die Bioenergiebranche ist die Strategie von hervorgehobener Bedeutung. „Die Biomassestrategie wird richtungsweisend für die zukünftige Gesetzgebung und die gesamte Bioenergiebranche sein“, sagt Sandra Rostek, die Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie. Die im Oktober 2022 vorgelegten Eckpunkte sehen eine Priorisierung der stofflichen Nutzung vor, was in der praktischen Umsetzung etablierte Biomassenutzungskonzepte einschränken könnte. Auf Basis der Eckpunkte soll die Strategie, begleitet von einem Stakeholder-Dialogprozess, erarbeitet und verabschiedet werden.

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