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Importmengen und Preise für Erdgas im Juni gestiegen

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Die Erdgasimporte nach Deutschland sind im Juni im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Berichtsmonat mit 386.580 Terajoule um 15,6 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (334.503 Terajoule).

Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Juni 2018 mit 5.389,73 € – das entspricht ca. 1,94 Cent pro Kilowattstunde – um 2,9 Prozent über dem Preis im Mai 2018 (5.239,85 €). Gegenüber Juni 2017 (4.466,04 €) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 20,7 Prozent gestiegen.

Erdgasimporte im ersten Halbjahr um 12,7 Prozent gestiegen

Im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2018 lagen die Erdgasimporte mit 2.613.361 Terajoule um 12,7 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Januar bis Juni 2017 (2.318.217 Terajoule).

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in diesem Jahr die Russische Föderation (1.017.840 Terajoule), Norwegen (687.808 Terajoule) und die Niederlande (814.257 Terajoule).

Durchschnittlicher Grenzübergangspreis für Erdgas legt im ersten Halbjahr um 10,8 Prozent zu

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2018 betrug 13,7 Mrd. € im Vergleich zu 11,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 10,8 Prozent von 4.744,28 € auf 5.254,34 € pro Terajoule Erdgas gestiegen.

EU-Kommission will Treibhausgase bis 2030 um 45 statt 40 Prozent senken

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