Nachdem innogy vor Weihnachten mit dem Abgang von Peter Terium Schlagzeilen gemacht hat, setzt der Energiekonzern auf den Abbau von Kosten und bekräftigt seine Zielvorgaben für finanzielle Disziplin als Kernbaustein zur Umsetzung seiner Strategie bis 2025.
„Ein Verschuldungsfaktor von rund 4,0x (Verhältnis Nettoschulden zum bereinigten EBITDA) und eine Ausschüttungsquote von 70 bis 80 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses sind weiterhin die maßgeblichen Finanzkennziffern, von denen wir uns leiten lassen“, erklärte jetzt der Finanzvorstand von innogy, Bernhard Günther. Ein nachhaltiges Ergebniswachstum in Übereinstimmung mit den Finanzzielen zu liefern, sei die Haupttriebfeder des Energiekonzerns bei der Umsetzung seiner Strategie, sagte er.
Investitionsschwerpunkt liegt auf Erneuerbaren, Netz & Infrastruktur sowie Vertrieb
Der Schwerpunkt des Investitionsprogramms in den Jahren 2018 bis 2020 liege weiterhin auf den Kerngeschäftsaktivitäten von innogy in den Segmenten erneuerbare Energien, Netz & Infrastruktur und Vertrieb. Darüber hinaus sei der Vorstand davon überzeugt, dass die Geschäftsfelder Elektromobilität, Breitband und Solar attraktive Wachstumsmöglichkeiten bieten. Zusätzliche Wachstumschancen würden vorbehaltlich der strengen Investitionsvorgaben des Unternehmens und der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel wahrgenommen
Der Vorstand von innogy überprüft gegenwärtig diskretionäre Ausgaben über alle Segmente hinweg, um mögliche weitere Kostensenkungen zu erzielen.