Die erste Runde der Innovationsausschreibungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist vorüber. Das Ausschreibungsvolumen war deutlich überzeichnet. Technologisch betrachtet hat die Photovoltaik einmal mehr dominiert – nur ein einziges Wind-Speicher-Projekt erhielt den Zuschlag.

Auf dem Titel von EUWID Neue Energie 41.2020 geht es um die Ergebnisse der aktuellen Ausschreibungsrunde. Anlagenkombinationen, wie sie durch die Innovationsausschreibungen insbesondere zukünftig angereizt werden sollen, könnten durchaus zu positiven Synergieeffekten führen. Inwieweit das Instrumentarium der fixen Marktprämie zu einem Fortschritt im Bereich der Förderung erneuerbarer Energien führt, bleibt erst einmal abzuwarten. Bei steigenden Börsenstrompreisen gibt es anders als bei der gleitenden Marktprämie keinen Mechanismus, der die Förderkosten automatisch senkt.

Aus Sicht der Bundesregierung sind Förderinstrumente im Bereich der Erneuerbaren aber ohnehin als endlich anzusehen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat anlässlich der Verabschiedung des EEG-Entwurfs Ende September deutlich gemacht, dass man den Weg in eine Post-Förderung-Ära beschreiten will. Insbesondere werden im Entwurf Anschlussregelungen für ausgeförderte Anlagen angesprochen. Welche das sind und wie die Branchenverbände die Post-EEG-Regelungen aktuell bewerten, lesen Sie hier.

Teil der neuen Ausgabe von EUWID Neue Energie sind auch drei Marktberichte zum aktuellen Geschehen auf den Biomasse-Märkten. Die in der EUWID-Redaktion Holz und Möbel recherchierten Berichte zeigen die aktuelle Lage an den Märkten für Holzpellets und Sägerestholz. Den Überblick über sämtliche Premium-Marktberichte im Bereich Biomasse finden Sie hier

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