Die Europäische Kommission hat Mitte März mit Unternehmen, nationalen und regionalen Stellen aus Frankreich und den Niederlanden einen „Innovationsdeal“ geschlossen. Er soll durch den Abbau von rechtlichen Hindernissen die Zweitnutzung und das Recycling von ausgedienten Batterien aus Elektrofahrzeugen erleichtern. Ein Aspekt ist dabei die Nutzung der Batterien als stationärer Energiespeicher für erneuerbare Energien.
Dazu sollen in einer ersten Projektphase zunächst bürokratische Hürden identifiziert werden, die sich aus der EU- und der nationalen Gesetzgebung ergeben. In zweiten Schritt sollen Lösungsansätze entwickelt, ihre Machbarkeit überprüft und gegebenenfalls Optionen für ihre Umsetzung entwickelt werden. Das Ziel sei, die Nutzung von Traktionsbatterien ökologisch und industriell effizienter zu machen, teilte die Europäische Kommission mit.
An dem Projekt beteiligt sind die Unternehmen Renault-Nissan und Bouygues sowie die Ministerien für Umwelt und für Wirtschaft aus Frankreich. Aus den Niederlanden beteiligen sich das Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium, die Provinz Utrecht und das Unternehmen LomboXnet. Nach Angaben der Europäischen Kommission ist die Vereinbarung der zweite Innovationsdeal im Rahmen des Kreislaufwirtschaftspakets. Der erste wurde im April 2017 geschlossen und betraf den Bereich Abwasserbehandlung.