Schärfere Umweltauflagen machen kleinen Wasserkraftwerken in Hessen zu schaffen. Ein neuer Erlass des Landes schreibe Mindestwassermengen in Flüssen vor und zwinge die Betreiber zur Aufgabe ihres Mühlenbetriebes, sagt Ronald Steinhoff von der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Wasserkraftwerke im mittelhessischen Lollar. Man gehe davon aus, dass der Verlust von Strom aus Wasserkraft bis zu 120 Gigawattstunden pro Jahr betragen könnte. „Dies entspricht rund fünf Prozent des Gesamtanteiles des stetigen, erneuerbaren Stromes in Hessen und damit der Versorgung einer Kleinstadt wie Marburg“, erklärt St...
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