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Test für granulare HKN

LichtBlick und Gardena schließen Corporate-PPA

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LichtBlick beliefert Gardena mit deutschem Ökostrom aus Solar- und Windparks. Dafür haben beide Unternehmen ein Corporate Power Purchase Agreement abgeschlossen. Die Leistung der Anlagen beläuft sich auf insgesamt 9,8 MW. Die erwartete Produktion über die Laufzeit von fünfeinhalb Jahren beträgt rund 63,8 GWh.

Für die exklusive Belieferung hat LichtBlick einen neuen Solarpark in Betrieb genommen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Die restliche Grünstrommenge liefern bereits bestehende Windkraftanlagen an Land. „Die Partnerschaft ermöglichte es uns erst, einen neuen Solarpark zu bauen“, sagt Dennis Pötter, Lead cPPA Business Development bei LichtBlick. „Darüber hinaus sichert sie den Weiterbetrieb eines Windparks, dessen Förderung nach 20 Jahren ausgelaufen ist – und der andernfalls abgebaut worden wäre.“

Als Teil der Husqvarna Group verfolge Gardena ambitionierte Klimaziele, betont Marina Bylinsky, Sustainability Manager bei Gardena. Einer der Schwerpunkte liege dabei bei einer nachhaltigen Stromversorgung. „Nachdem seit 2023 alle Gardena Standorte 100 Prozent Ökostrom einkaufen, war es für uns wichtig, über ein cPPA den nächsten Schritt zu gehen und eine klare Verknüpfung zwischen unserem Verbrauch und zeitgleicher Erzeugung von Strom aus konkreten Anlagen zu schaffen.“

LichtBlick bietet Corporate PPAs für Kunden ab drei GWh im Jahr an

Der Vorteil von PPA liege in der langfristigen Grünstromversorgung zu vertraglich fixierten Preisen – unabhängig von der Entwicklung an der Börse. Entsprechende langfristige Stromlieferverträge beschleunigten die Energiewende vor Ort abseits der Förderung, indem sie den Weiterbetrieb oder den Neubau von EE-Anlagen ohne EEG-Vergütung (teil-)finanzieren. Das wiederum ermöglicht diesen Anlagen auch, Herkunftsnachweise zu produzieren, da sie keine staatliche Förderung erhalten.

Die besonders hochwertigen, nationalen Herkunftsnachweise wirkten sich positiv auf die Klimabilanz des Unternehmens aus. Grünstromerzeuger wie LichtBlick unterstützten energieintensivere Unternehmen beim Umstieg auf klimafreundliche Energie und der Reduktion des CO₂-Fußabdrucks. Gardena wird den Angaben zufolge die Beschaffung granularer Herkunftsnachweise testen, die erstmals eine direkte, stündliche Verknüpfung zwischen der Stromerzeugung aus den erneuerbaren Anlagen und dem tatsächlichen Stromverbrauch des Unternehmens herstellt. LichtBlick bietet Corporate PPAs für Industrie- und Gewerbekunden mit einem Energiebedarf ab drei Gigawattstunden im Jahr an.

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