Die zur Enervie Gruppe gehörende Mark-E AG hat ihren Besitz an dem 140 MW-Pumpspeicherkraftwerk (PSW) Rönkhausen geteilt. Wie der Energiedienstleister mitteilte, steigen die Stadtwerke Aachen (Stawag) AG im Rahmen eines Pachtmodells mit ein. Die Verträge sind unterzeichnet und sichern den Weiterbetrieb des PSW mindestens bis zum Jahr 2030.
„Wir sind sehr froh, dass mit der Kooperation die notwendige Investition und letztlich so ein langfristiger Weiterbetrieb des PSW gesichert ist“, sagte der Sprecher des Vorstands der Enervie Gruppe, Erik Höhne. Damit stehe in Zeiten zunehmender Einspeisevolatilität durch regenerative Stromerzeugung langfristig gesicherte Flexibilität zur Verfügung. Christian Becker, Vorstand der Stawag, erklärte: „Im Zusammenhang mit diesem Engagement haben wir schon lange nach Möglichkeiten gesucht, in Speichertechnologien zu investieren. Die Kooperation beim Pumpspeicherwerk in Rönkhausen ist dabei ein wichtiger Schritt.“
Stawag und Mark-E halten jeweils 50 Prozent
Stawag und Mark-E halten nun jeweils 50 Prozent an der neu gegründeten PSW-Besitzgesellschaft. Die Betriebsführung und die Vermarktung des PSW verbleibt in diesem Modell mindestens bis 2030 bei der Mark E.
Investitionen von 25 Mio. € geplant
Für den sicheren und wirtschaftlichen Weiterbetrieb seien in 2018 umfangreiche Sanierungs- und Revisionsmaßnahmen erforderlich. Zusätzlich soll eine Erweiterung der Speicherkapazität erfolgen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf rund 25 Mio. €, die im Rahmen einer Projektfinanzierung bereitgestellt werden.
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