Die geförderte Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell ist zum Jahresstart wieder unter die Marke von 68 GW zurückgefallen. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber wurden für den Januar insgesamt 67.727 MW an EEG-Leistung im Marktprämienmodell gemeldet, 372 MW weniger als im Dezember 2017.
Rückläufig entwickelte sich die gemeldete Leistung bei der Windenergie an Land (-432 MW) und bei der Photovoltaik (-99 MW). Zuwächse gab es im Technologiebereich Offshore-Windkraft (+111 MW), bei der Biomasse (+34 MW) und bei der Wasserkraft.
Onshore-Windenergie dominiert im Marktprämienportfolio
An der Dominanz der Onshore-Windkraft im Marktprämienportfolio ändert die Delle zum Jahresstart wenig: Mit 46,6 GW entfallen 68 Prozent auf dieses Segment. Dahinter folgen an der gemeldeten Leistung gemessen die Photovoltaik (9,8 GW), die Biomasse (5,5 GW) und die Offshore-Windkraft (5,4 GW). Auf die Wasserkraft (700 MW), Deponie-, Klär- und Grubengas (253 MW) und die Geothermie (30 MW) entfallen nur kleine Anteile an der gemeldeten Gesamtleistung.