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Meter to Cash-Initiative des BEMD geht in zweite Runde

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Die Transparenzinitiative „Meter to Cash“ des Bundesverbandes der Energiemarktdienstleister (BEMD) geht in die zweite Auswertungsrunde. Ziel der Initiative ist, Markttransparenz mit dem Fokus auf den „Energiemarkt X.0“ herzustellen.

Dafür werden die derzeit dafür am Markt verfügbaren IT-Lösungen für den kompletten Abrechnungsprozess in allen aktuellen Marktrollen in das bereits bestehende Recherchetool aufgenommen, schreibt der Verband in einer Mitteilung. Interessierte Unternehmen sollen so z.B. bei der Suche nach einer neuen IT-Lösung unterstützt werden.

Mit der Veröffentlichung der ersten Auswertung der Transparenzinitiative und der Freischaltung des frei nutzbaren Recherchetools im Jahr 2017 ging eine sehr positive Resonanz einher, heißt es. Viele Anfragen mit der Bitte um Aufnahme in die Markterhebung bzw. die Auswertung von Softwareherstellern hätten anschließend die BEMD-Arbeitsgruppe „IT-Lösungen: Meter to Cash“ erreicht.

Weitere Anbieter sollen ihre Lösung einbringen

Derzeit bereitet die Arbeitsgruppe die Transparenzinitiative Meter to Cash 2.0 vor, die mit einem erweiterten Kriterienkatalog (inkl. Kriterien zur usability) im Jahre 2019 durchgeführt werden soll. Der BEMD reagiere damit auf die Marktentwicklung bei den IT-Lösungen Meter to Cash und wolle so weiteren Anbietern die Gelegenheit einräumen, ihre Lösung einzubringen.

Abgefragt werden neben den Stammdaten des Unternehmens rund 50 Angaben. Es wird dabei auch nach den Marktrollen der Lieferanten und den Netz-/Messstellenbetreibern (hier: gMSB) differenziert. Das entsprechende Dokument kann hier heruntergeladen werden und muss dem Verband ausgefüllt bis zum 15. Januar 2019 vorliegen. Im Anschluss erfolgt ggf. die Erweiterung der Transparenzinitiative Meter to Cash.

Immer speziellere Lösungen durch steigende Individualisierung des Energievertriebs

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