Abo

Newsletter

Microgrid-Konzepte: Start-up Node Energy erhält frisches Kapital

Ausgabe:
Bereiche:
Themen:
Ressort:
Unternehmen:

Das Frankfurter Start-up Node Energy erhält im Zuge der jetzt abgeschlossenen Seed-Finanzierung insgesamt 775.000 Euro Wachstumskapital. Das frische Kapital soll in zusätzliche Mitarbeiter, in die Weiterentwicklung der Software-Plattform und den Markteintritt in Deutschland investiert werden, teilten die Business Angels FrankfurtRheinMain mit, die das Start-up gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds unterstützen.

Node Energy bietet eine Software-as-a-Service für die kaufmännische Optimierung von lokalen Energiekonzepten – so genannten Microgrids. Industrie- und Gewerbebetriebe mit eigener Stromerzeugung können damit ihre Energiekosten senken und ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, heißt es.

Lokalen Ausgleich von Stromangebot- und Nachfrage effizient managen

Laut Ulrich Schmitt, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, wird es in einer dezentralen Energiewelt immer wichtiger, den lokalen Ausgleich von Stromangebot und -nachfrage effizient zu managen. Mit der von Node Energy entwickelten Technologie sei das jetzt erstmals softwaregestützt möglich.

Optinode richtet sich an Energiemanager von gewerblichen Immobilien mit Stromerzeugung vor Ort

Die Umsetzung des optimalen Microgrid-Konzepts war der Mitteilung zufolge bislang kompliziert und aufwändig. „Industriebetriebe mit bestehenden Kleinkraftwerken verschenken deshalb allein in Deutschland Einsparungen von weit über 100 Mio. Euro pro Jahr – Tendenz stark steigend“, betont Matthias Karger, Co-Gründer und Geschäftsführer von Node Energy: „Selbst Energieberater und -dienstleister müssen sich aktuell mit Excel und Co. mühsam durch jedes Projekt kämpfen.“ Die Software-Anwendung Optinode richtet sich an Energiemanager von gewerblichen Immobilien mit Stromerzeugung vor Ort, damit werden erstmals alle Schritte für die kaufmännische Planung und Bewirtschaftung von Microgrids automatisiert, heißt es.

Blockchain: LO3 und EPEX wollen Microgrids an Strom-Großhandelsmärkte anbinden

Mehr von node.energy

Kurzanalyse von enervisZuwachs an Flexibilität reicht vorerst nicht, um Kannibalisierungseffekte aufzufangen

Der erwartete Zuwachs an Flexibilitäten im Strommarkt reicht aktuell nicht aus, um die Kannibalisierung durch den weiteren Erneuerbaren-Zubau aufzufangen. Zu diesem Ergebnis kommt eine...

Verwandte Meldungen

Projekt LKFlexWie Biogas in die kommunale Wärmeplanung rücken soll

Im Dezember 2025 ist das Projekt „Landwirtschaft – Kommune – Flexibilität“ (LKFlex) gestartet. Ziel ist es, Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe dabei zu unterstützen, flexible...

VNB PrognoseBDEW: Regionalszenarien zeigen drastisch steigenden Bedarf im Stromverteilnetz

Die neuen Regionalszenarien der Verteilnetzbetreiber verdeutlichen, wie stark der Netzausbaubedarf in den kommenden zwei Jahrzehnten steigen dürfte. Die Prognosen, die Ende Januar 2026 veröffentlicht...

Nachrichten kompaktEnergiespeicher-Splitter: Zenobē will bis 2030 mindestens 1 GW / 4 GWh BESS-Projekte am deutschen Markt erwerben

Sie wollen erfahren, was es Neues in der Energiespeicherbranche gibt? In den Energiespeicher-Splittern informieren wir Sie über neue Speicherprojekte, Geschäftszahlen, Veranstaltungen oder Forschungsprojekte. (Beitragsbild:...

Speicher und VerbraucherNetzanschluss: ÜNB wechseln von „Windhund-“ auf „Reifegradverfahren“

Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT Germany und TransnetBW führen ein neues Verfahren für die Bereitstellung von Netzanschlüssen ein. Anträge auf Anschluss an...

Wirkung ab 2027100 MW virtuelle Speicherkapazität: Engie und Return schließen Flexibility Purchase Agreement

Engie und Return haben eine langfristige virtuelle Flexibilitätsvereinbarung (virtual Flexibility Purchase Agreement – vFPA) für den deutschen Markt unterzeichnet, die ab 2027 in Kraft...