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Mineralölkonzern Shell kooperiert mit NewMotion und setzt auf Elektromobilität

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Der Mineralölkonzern Shell kooperiert mit künftig mit NewMotion, einem der größten Anbieter von intelligenten Ladelösungen zum Strombezug. Kunden der Shell Card mit Profi Paket könnten zukünftig an rund 50.000 Ladestationen europaweit Strom für Elektrofahrzeuge beziehen, berichtet Shell. Der Rahmenvertrag für die Zusammenarbeit in 35 europäischen Ländern wurde im Mai unterzeichnet, teilte Shell jetzt mit. Bei der Umstellung der Flotte auf moderne Antriebstechnologien sei neben den Anschaffungskosten die Ladeinfrastruktur ein wichtiges Entscheidungskriterium. Neben „effizienten Kraftstoffen“ und einem „nachhaltigen Gas- und Wasserstoffangebot“ biete Shell nun auch Zugriff auf eines der größten Netze zum Strombezug.

"Elektroautos werden für Fuhrparks immer interessanter"

Zusätzlich bietet Shell nach eigenen Angaben stationäre Lösungen für Unternehmen an, um Fahrzeuge auf dem Firmengelände oder an festen Ladepunkten versorgen zu können, betont Rainer Klöpfer, Geschäftsführer der euroShell Deutschland GmbH & Co. KG. „Der Markt für Elektroautos ist stark im Umbruch“, sagt Matthias Pfeiffer, Head of Business Development NewMotion. Für Fuhrparks würden Elektroautos immer interessanter, da sie einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Effizienz und Senkung der CO2-Emissionen leisten könnten. Grundsätzlich vereinbart der Geschäftskunde den Vertrag zum Strombezug direkt über die Shell Card und erhält Zugang zur Ladeinfrastruktur von NewMotion. Die Angebote in den einzelnen Ländern können sich allerdings unterscheiden. Die Transaktionen werden analog zur bereits bekannten Abrechnung über die Tankkarte abgewickelt und in Rechnung gestellt. Notwendig für den Strombezug ist die Bestellung einer Shell Card mit RFID-Chip. Der Bestellprozess läuft wie bisher über Shell Card Online – dem Onlinesystem für die Verwaltung der Shell Card.

Lesen Sie auch: Elektroauto aufladen bei 100 km/h: Qualcomm meldet erfolgreiche Tests

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