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Mitnetz Strom: Smart Meter-Anwendergemeinschaft wird immer größer

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Die von Mitnetz Strom 2015 ins Leben gerufene Anwendergemeinschaft für intelligente Messsysteme hat mittlerweile 59 Mitglieder. Der Zulauf sei rege, die Zahl der Mitglieder habe sich seit der Gründung um über 60 Prozent erhöht, teilte der nach eigenen Angaben größte regionale Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland mit.

Jüngste Neuzugänge der Smart Meter Anwendergemeinschaft sind die Stadtwerke Pritzwalk und die Stadtwerke Schwedt, die im November 2017 beigetreten sind. Die in der Gemeinschaft vertretenen ostdeutschen Netzbetreiber seien für mehr als 3,1 Mio. Stromzähler verantwortlich. Dies seien knapp 30 Prozent aller Stromzähler in den neuen Bundesländern.

Sub- und Multisparten-Metering spielt wichtige Rolle

Die Unternehmen der Anwendergemeinschaft bereiten sich den Angaben zufolge gemeinsam auf den Smart Meter Rollout vor. Sie erhielten alle erforderlichen Informationen, sei es zu technischen und kaufmännischen oder rechtlichen und regulatorischen Fragen. 2018 wollen sich die Mitglieder vor allem mit der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für die neuen Messgeräte beschäftigen. Daneben spiele die Prüfung der Einführung intelligenter Messsysteme im Gas-, Wasser- und Wärmebereich, das so genannte Sub- und Multisparten-Metering, eine wichtige Rolle.

46 Mitglieder haben Mitnetz Strom als Smart Meter Gateway Administrator beauftragt

Insgesamt 46 Mitglieder der Anwendergemeinschaft haben bisher Mitnetz Strom als Smart Meter Gateway Administrator beauftragt, heißt es. In dieser Funktion kümmere sich der enviaM-Netzbetreiber dienstleistend um die Einrichtung und Steuerung der intelligenten Messsysteme. Die von Mitnetz Strom als Smart Meter Gateway Administrator betreuten Netzbetreiber verfügen insgesamt über mehr als 2,8 Mio. Stromzähler, von denen rund 330.000 durch intelligente Messsysteme ersetzt werden.

Smart-Meter-Roll-out: bne warnt vor Fehlstart bei Digitalisierung des Messwesens

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