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Neue Publikation von dena und ESMT zur Blockchain und Smart Metering

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Wie kann die Blockchain-Technologie die Datensicherheit beim Einsatz von Smart Metern erhöhen? Über diese Frage informiert eine neue englischsprachige Publikation, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) und die European School of Management and Technology Berlin (ESMT) gemeinsam veröffentlicht haben.

Das 30 Seiten umfassende Background Paper „Vulnerabilities in smart meter infrastructure – can blockchain provide a solution?“ baut vor allem auf Diskussionen auf, die internationale Experten bei der Blockchain-Konferenz EventHorizon 2017 geführt haben, und kann auf www.dena.de heruntergeladen werden.

Nach Einschätzung einiger Diskussionsteilnehmer sind die derzeit international gebräuchlichen Protokolle für die Kommunikation zwischen Energieversorgern, intelligenten Zählern und Haushaltsgeräten nicht ausreichend geschützt, heißt es seitens der dena. Blockchain habe als dezentrales Transaktionsprotokoll das Potenzial, Lösungen für einige aktuelle Schwachstellen bereitzuhalten – allerdings mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums dieser Technologie.

dena stellt Kreis von Partnern für Blockchain-Studie zusammen

Derzeit stellt die dena einen Kreis von Partnern für eine Blockchain-Studie zusammen, die die neuen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie in der Energiewelt untersucht. Ziel ist es dabei, die Substanz der Blockchain-Technologie tiefgreifender zu analysieren, einzelne Anwendungsfelder im Detail zu durchleuchten und strategische und politische Handlungsempfehlungen für die Energiebranche auszusprechen.

Bereits vor gut einem Jahr haben die dena und die ESMT eine Grundlagenuntersuchung zur Blockchain vorgelegt. In der Studie „Blockchain in der Energiewende: Potenzielle Anwendungsfelder nach Einschätzung von Führungskräften der deutschen Energiewirtschaft“ wurden 70 Topmanager nach dem Potenzial der neuen Digitaltechnologie befragt.

Welche Potenziale hat die Blockchain in der Energiewirtschaft?

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