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Neue Ressourcendatenbank des DBFZ für biogene Reststoffe

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Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) stellt eine Ressourcendatenbank für biogene Reststoffe zur Verfügung. Wie das DBFZ mitteilt, soll die einfach zu bedienende Plattform, die im Rahmen des Projekts „Arbeitsgruppe Biomassereststoffmonitoring erarbeitet wurde, interessierten Nutzern einen direkten, langfristigen und kostenfreien Zugriff auf aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der Bioenergie und Bioökonomie bieten.

Die Datenbank enthält Informationen für derzeit 77 Einzelbiomassen aus den Sektoren Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsabfälle und Klärschlamm, industrielle Reststoffe und Reststoffe von sonstigen Flächen sowie zur Nutzung biogener Reststoffe, Nebenprodukte und Abfälle. Zusätzlich werden auch mögliche Anwendungskontexte (z.B. Biomethan) abgebildet.

Mit dem Tool, das perspektivisch weiterentwickelt werden soll, könne der Nutzer den damit verbundenen Einfluss auf eine potenzielle Nutzung (z.B. Verkehrssektor) individuell quantifizieren. Die Ergebnisse können in automatisierten Abbildungen (z.B. Sankey-Diagramm) veranschaulicht werden, zur weiteren Verwendung heruntergeladen oder über eine digitale Schnittstelle (API) direkt in externe Webanwendungen überführt werden. Die Berechnungsgrundlagen sind zusätzlich mit Hilfe von grafischen Flowcharts umfassend illustriert. Der Nutzer bekomme somit schnell ein Ergebnis an die Hand und könne sich nach Bedarf über die Hintergründe informieren.

Welche Chancen bieten sich Bioenergieunternehmen in einem sehr herausfordernden Markt? Welche Preise werden für Holzpellets, NawaRo-Holz, Altholz oder Sägerestholz aufgerufen? Und wie verändert sich das Umfeld in den Segmenten Biogas/Biomethan und Biokraftstoffe? Lesen Sie mehr im Branchenbereich Bioenergie als Systemdienstleister.

Datenangebot ist Teil einer neuen digitalen Verwertungsplattform

Quelle: DBFZ

Das Datenangebot ist Teil einer neu entwickelten digitalen Verwertungsplattform, die kontinuierlich um weitere Themen ergänzt werden soll. Ziel sei es, weitere Anwendungskontexte zu integrieren, um Möglichkeiten zur Substitution fossiler Stoffströme durch biogene Rohstoffe vor dem Hintergrund der Rohstoffverfügbarkeit zu quantifizieren.

Die Bandbreite reiche dabei von alternativen Verpackungs- und Baumaterialien über biogene Grundlagenchemikalien in der Chemie- und Pharmaindustrie bis zu emissionsarmen Brenn- und Kraftstoffen.

Im Rahmen des nationalen Bioökonomie-Monitorings wurde vom Deutschen Biomasseforschungszentrum eine umfangreiche Ergebnissammlung zum Ressourcenangebot und zur -nutzung von biogenen Reststoffen, Nebenprodukten und Abfällen aus fünf Sektoren erarbeitet. Die Ergebnisse stehen in einer neu entwickelten App unter webapp.dbfz.de kostenfrei zur Verfügung.

Erneuerbare: Bioenergie dominiert bei Verkehr und Wärme mit fast 90 Prozent Anteil

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