Die Nordex Group startet mit einem deutlichen Auftragsschub optimistisch in das neue Geschäftsjahr. Wie aus den heute vorgelegten vorläufigen Zahlen für das Jahr 2018 hervorgeht, erhöhte sich der Auftragseingang um 73 Prozent von 2,74 GW auf 4,75 GW.
Die Aufträge verteilen sich überwiegend auf Europa (45,1 Prozent), Nordamerika (15,2 Prozent) sowie Lateinamerika (25,0 Prozent). Nordex hebt vor allem die Aufträge für die neuen Turbinen N149/4.0-4.5 in Schweden (Projekt „Nysäter“ mit 475 MW) und AW140 in Indien (Projekt „Mulanur“ mit 300 MW) hervor.
Die vorläufigen Zahlen bestätigen zudem die Prognose, die aufgrund des Preisdrucks in der Branche sowie der Auftragsflaute nach den ersten neun Monaten eingedampft werden musste. Das Unternehmen erzielte einen Konzernumsatz von 2,46 Mrd. € (Vorjahr: 3,08 Mrd. €). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) halbierte sich auf 101,7 Mio. € (Vorjahr: 200,7 Mio. €). Die Ebitda-Marge liegt bei 4,1 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent).
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