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Nordex und die Pandemie: Auftragseingang sinkt im zweiten Quartal um mehr als 50 Prozent

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Die Corona-Pandemie hat beim Windenergieanlagenhersteller Nordex im zweiten Quartal 2020 tiefe Spuren hinterlassen. Nachdem im vergangenen Jahr zwischen April und Juni noch Projekte mit einer Leistung von 2.003,3 MW bei Nordex bestellt wurden, waren es im zweiten Quartal des laufenden Jahres nur noch 888,0 MW. Das entspricht einem Minus von 55,7 Prozent.

Der feste Auftragseingang im Bereich Projekte (ohne Servicegeschäft) erreichte im ersten Halbjahr 2020 allerdings immerhin ein Volumen von 2.531,9 MW, was gegenüber den 3.038,4 MW aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Minus von 16,7 Prozent bedeutet.

Der Auftragseingang im zweiten Quartal 2020 entfiel zu 83 Prozent auf Europa, wozu auch Großprojekte in Spanien und Irland beitrugen. Weitere Aufträge kamen aus Brasilien (Region Lateinamerika: 17 Prozent). Das Neugeschäft wird deutlich von der aktuellen Delta4000-Baureihe dominiert: Im zweiten Quartal 2020 entfielen rund 65 Prozent der Aufträge auf die verschiedenen Anlagentypen dieser Plattform, im gesamten ersten Halbjahr 2020 zusammen lag der Anteil bei 79 Prozent.

Nordex rechnet für zweites Halbjahr mit „starker Nachfrage“

„Die globale Wirtschaft wird weiterhin erheblich von der Corona-Pandemie beeinträchtigt, das trifft natürlich auch auf uns, unsere Kunden und Zulieferer zu“, sagt José Luis Blanco, CEO der Nordex Group. „Umso erfreulicher“ sei es, dass die Kunden ihre Projekte konsequent weiterverfolgten und sich auf den weltweit steigenden Bedarf an regenerativer Energie vorbereiteten. „Entsprechend erwarten wir auch für das zweite Halbjahr eine starke Nachfrage nach unseren Turbinen und Dienstleistungen.“

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