Abo

Newsletter

NRW-Antrag zum GEG erhielt im Bundesrat nicht erforderliche Mehrheit

Ausgabe:
Bereiche:
Themen:
Ressort:
Unternehmen:

Ein Entschließungsantrag zum Gebäudeenergiegesetz (GEG), den Nordrhein-Westfalen am vergangenen Freitag im Bundesrat zur Abstimmung gestellt hatte, erhielt im Plenum nicht die erforderliche Mehrheit von 35 Stimmen. Somit wurde die Entschließung nicht gefasst, berichtet der Presseservice des Bundesrates.

Nordrhein-Westfalen hatte vorgeschlagen, dass neben den energetischen Anforderungen auch die für die Bevölkerung wichtigen Aspekte bezahlbarer Wohnraum und Vermeidung steigender Mietpreise explizit in das geplante bundesweite Gebäudeenergiegesetz aufgenommen werden. Die Bundesregierung wollte es mit der Initiative auffordern, den entsprechenden Gesetzentwurf zeitnah vorzulegen.

Der Koalitionsvertrag sieht vor, das Ordnungsrecht im Baubereich zu vereinfachen: Die bisherige Energieeinsparverordnung (EneV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sollen in dem neuen GEG gebündelt werden. Die aktuellen energetischen Anforderungen für Bestand und Neubau gelten dabei allerdings fort. Nordrhein-Westfalen wollte daher mit seiner Initiative einen weiteren Kostenauftrieb für Mietpreise vermeiden.

BEE: GEG-Entwurf wird Anforderungen einer erfolgreichen Wärmewende nicht gerecht

Mehr von ##company_names##

Verwandte Meldungen

Stiebel-Eltron-ChefWie Europa auf Chinas Wärmepumpenstrategie reagieren könnte

Die chinesische Wärmepumpenindustrie rückt zunehmend in den Fokus europäischer Hersteller. Auslöser ist ein neues industriepolitisches Programm Pekings, das Wärmepumpen ausdrücklich als Zukunftstechnologie einstuft und...

Industrielle WärmewendeFraunhofer: Großwärmepumpen bewähren sich in Industrie und Fernwärme

Groß- und Hochtemperaturwärmepumpen gelten als zentrale Technologie für die Dekarbonisierung von Industrieprozessen und Fernwärmenetzen. Neue Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigen, dass...

ProzesswärmeSolarthermie und Wärmepumpe für den Braukessel

Forschende der Hochschule Hannover wollen die Erzeugung von Prozesswärme in Brauereien weitgehend von fossilen Energieträgern lösen. Im Forschungsprojekt „RenewBrew“ entsteht ein Energiesystem, das Hochtemperaturwärmepumpen...

Appell an BundesregierungVerbände fordern verlässlichen Start des ETS 2 im Jahr 2028

Neun Verbände sowie der Deutsche Städtetag fordern die Bundesregierung auf, am vollständigen und einheitlichen Start des europäischen Emissionshandels für Gebäude, Verkehr sowie kleinere Energie-...

co2online-AuswertungFernwärme mit Erneuerbaren und Abwärme im Schnitt günstiger

Fernwärme aus Netzen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien oder Abwärme ist im Durchschnitt günstiger als Wärme aus überwiegend fossil betriebenen Netzen. Das zeigt...